Weitere Ehrung für Timo Boll
Die in diesem Jahr besonders herausragenden Erfolge des Tischtennisprofis aus Erbach im Odenwald haben ihm nicht nur den Titel als hessischer Sportler des Jahres eingetragen - bei der Wahl zum deutschen Sportler 2008 landete Boll auf Rang zwei. Bei der Gala im Kurhaus in Baden-Baden wurde der 27-jährige Ausnahmespieler, der inzwischen wieder auf Rang vier der Weltrangliste vorgerückt ist, hinter dem Gewichtheber Matthias Steiner von 1500 Sportjournalisten auf den zweiten Platz gewählt. Boll, der bei den Olympischen Spielen in Peking Mannschaftssilber gewonnen hatte, war jedoch erst im Herbst 2008 so richtig durchgestartet. Bei der Europameisterschaft in St. Petersburg gewann er, wie auch im vergangenen Jahr, abermals drei Titel und siegte in den Folgewochen zusätzlich auch noch bei den German Open, den Austrian Open, der offenen polnischen Meisterschaft sowie beim European Supercup. rosa, Dezember 2008
Christian Reitz ist Polizeisportler 2008

Der Bronzemedaillengewinner von Peking mit der Schnellfeuerpistole ist von Hessens Innenminister Volker Bouffier mit der Ehrung als Polizeisportler des Jahres ausgezeichnet worden. Der für den SV Kriftel startende Schütze hatte, von seiner Olympiamedaille abgesehen, auch zwei Weltcups in Rio des Janeiro und Mailand gewonnen, ist aktueller Weltrekordhalter und amtierender Deutscher Meister mit der Schnellfeuerpistole. "Das sind sehr beeindruckende Leistungen, die eine große Sportlerlaufbahn versprechen", sagte Bouffier zu dem Polizeistudenten und Angehörigen der Sportfördergruppe der hessischen Polizei. Der erst 21 Jahre alte, gebürtige Sachse war erst zu Beginn des Jahres 2008 in die Männerklasse gewechselt.
rosa, Dezember 2008
Prof. Zielinski übernimmt Stiftungsvorsitz
Die Stiftung Sporthilfe Hessen hat einen neuen Vorsitzenden. In ihrer jüngsten Vorstandssitzung wählte die Stiftung Prof. Dr Heinz Zielinski an ihre Spitze. Zielinski, der seit 2002 Vorstandsmitglied ist, übernahm die Führung von Dr. Günther Merl. Der hatte mit seinem Ausscheiden aus der HELABA auch den Vorsitz der Stiftung niedergelegt. Die HELABA ist weiter im Vorstand vertreten, nunmehr mit Hans-Dieter Brenner, ihrem neuen Vorsitzenden.
Gestärkt durch das klare Votum des Vorstandes will der neue Vorsitzende "auf der Grundlage der hervorragenden Arbeitvon Dr. Merl die Stiftung strategisch noch stärker positionieren." Dabei ist Prof. Dr. Zielinksi bewusst, dass eine starke Stiftung vor allem starke Partner braucht, um den Sport unterstützen zu können. Die Stiftung hat sich in den sechs Jahren ihres Bestehens zu einem wichtigen Instrument der Förderung des Leistungssports in Hessen entwickelt. So schüttete sie seitdem 1,2 Millionen Euro an Athletinnen und Athleten aus. Diese Position will der neue Vorsitzende ausbauen: "Die Stiftung soll eine Spitzenposition im Ländervergleich einnehmen", formulierte Zielinski das Ziel, das hessischen Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern helfen soll, den internationalen Wettbewerb noch besser zu bestehen. Weiterhin hat der Vorstand der Stiftung eine neue Geschäftsführerin berufen. Diese zuvor kommisarisch vom Vorstand wahrgenommene Position ist ab sofort durch Meike Freitag mit einer hessischen Spitzenschwimmerin besetzt. PM/rosa, Nov.2008
Ein Herz für den Sport

Mit der Gründung der Stiftung Sporthilfe Hessen im Dezember 2002 hatte Dr. Günter Merl ihren Vorsitz übernommen. Der 62 Jahre alte Oberpfälzer und bekennende Amberger war seit 2001 Vorstandsvorsitzender der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und gilt als einer der beliebtesten und verantwortungsvollsten deutschen Spitzenbänker mit einem großen Herz für den Sport. Die Niederlegung seines hohen Ehrenamtes ging mit einem kurzzeitigen Rückzug aus dem Berufsleben einher. Doch Merl, der eigentlich vor hatte, seinen Ruhestand in München und am Chemsee mit viel Zeit für seine Enkelkinder zu genießen, hat umdisponiert. Dem Ruf der Bundeskanzlerin folgend, ist er als Leiter des Banken-Rettungsfonds bereits wieder nach Frankfurt zurückgekehrt. Die Stiftung Sporthilfe Hessen wünscht ihm für diese schwierige Aufgabe viel Kraft und für seine künftige Lebensplanung ein gutes Gelingen. Vielen Dank Dr. Merl
rosa, September 2008
Silbernes Lorbeerblatt für Hambüchen
Im Rahmen eines Empfangs der Stiftung Sporthilfe Hessen wurde Turn-As Fabian Hambüchen im Kurhaus in Wiesbaden mit dem Silbernen Lorbeerblatt des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Die Auszeichnung, von der der Ausnahmeathlet aus Wetzlar schon vor den Olympischen Spielen erfahren hatte, ist der hohe Lohn für den Gewinn des Weltmeisttitels von Stuttgart 2007 sowie die Europameistertitel der Jahre 2007 und 2005. Laudator Volker Hoff, der Hessische Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, lobte darüber hinaus die sportliche Haltung des 20 Jahre alten Abiturienten: "Ihn macht aus, dass er in Peking gesagt hat, wer sich im Angesicht dieses Turnerfeldes nicht über eine Bronzemedaille freuen könne, der solle mit dem Sport aufhören."
Dank auch an Dr. Günther Merl
Auch Lutz Arndt, der stellv. Vorsitzende der Stiftung Sporthilfe Hessen, fand lobende Worte für den Geehrten, wobei er betonte, dass das hessische Olympiateam in Peking noch besser abgeschnitten habe als vier Jahre zuvor in Athen. Arndt: "Viele waren sehr junge Sportler, die auch in London die Chance haben, wieder dabei zu sein", womit er nicht zuletzt auch Fabian Hambüchen meinte. Derweil kam Dr. Rolf Müller, der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., auf das Thema Sportförderung zu sprechen: "Für alle die Aufgaben, die tief in die Gesellschaft hineingehen, brauchen wir auch die Unterstützung aus der Politik und der Wirtschaft", sagte Müller und richtete anerkennende Worte an Dr. Günther Merl, den scheidenden Vorsitzenden der Stiftung Sporthilfe Hessen und Vorstandsvorsitzenden der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba): "Sie haben zu der Aufgabe als Stiftungsvorsitzender gleich ja gesagt und dabei dasselbe Verantwortungsbewusstsein gezeigt wie in ihrem Beruf. Vielen Dank dafür, dass Sie uns einfach geholfen haben." rosa, September 2008
Stiftung des Monats
Die Hessische Landesregierung hat die Stiftung Sporthilfe Hessen aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2008 ausgezeichnet. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch mit der Auslobung der "Stiftung des Monats" den hessischen Bürgerinnen und Bürgern besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren wolle. Im Rahmen der Kampagne "Gemeinsam aktiv - Bürgerengagement in Hessen" sollen auf diese Weise neue Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Im Monat August 2008 wurde die Stiftung Sporthilfe Hessen passend zu den Olympischen Spielen in Peking ausgezeichnet. Durch gezielte Athletenförderung könnten sich die hessischen Spitzensportlerinnen und -sportler noch besser auf ihr Training konzentrieren, so Metz, der auch hervorhob, dass der Nachwuchs dabei nicht außer Acht gelassen werde und die Unterstützung vom Fahrtkostenzuschuss über Nachhilfeunterricht bis hin zur Bezuschussung von Sportgeräten die unterschiedlichsten Bereiche abdecke.
Sämtliche Stiftungen des Monats werden im Internet unter www.stiftung-hessen.de vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbeitrag von € 500 verbunden, der dem Stiftungskapital zufließt. PM/rosa, August 2008
Olympiastützpunkt jetzt OSP-Hessen
Vor 20 Jahren als Olympiastützpunkt Frankfurt-Rhein-Main gegründet, trägt die Namensänderung der inzwischen auf Landesebene stattfindenden Betreuung von Spitzensportlern genauso Rechnung wie der Ausdehnung des Dienstleistungsspektrums, das neben dem trainingswissenschaftlichen Angebot auch Bereiche wie Physiotherapie, Laufbahnberatung, Umfeldmanagement sowie Ernährungsberatung und Sportpsychologie umfasst.
Einzigartige Vernetzung
Fünf Jahre nach Gründung des damaligen Olympiastützpunktes Frankfurt-Rhein-Main im Jahre 1988 übernahm der Landessportbund Hessen e.V. die Trägerschaft und ermöglichte derart eine bundesweit bislang einzigartige Verflechtung des Spitzensports mit der Landesebene. Dies meint die enge Zusammenarbeit des OSP-Hessen mit den Landesfachverbänden, den insgesamt acht Bundesleistungszentren in Hessen wie auch dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HmdI).
Positive Erfolgsbilanz
OSP-Leiter Werner Schäfer. der 16 fest angestellte und zehn freie Mitarbeiter um sich schart, definiert die Aufgabe seiner Einrichtung ganzheitlich und ergänzend: "Unsere Dienstleistungen setzen dort an, wo die Möglichkeiten der Spitzenverbände erschöpft sind." Davon profitieren die Athletinnen und Athleten des Hessenteams, die durch die Stiftung Sporthilfe Hessen unterstützt werden. Hinsichtlich der Erfolgsbilanz ist im Laufe der Jahre in der Tat eine deutliche Aufwärtentwicklung erkennbar. Sie ist dem OSP genauso anzurechnen wie der hessischen Sportstiftung, die ihren Athleten gezielt unter die Arme greift.
Peking im Fokus
Derzeit sind es insgesamt 60 Olympia-Aspiranten für die Spiele in Peking; 15 von ihnen trainieren für die Paralympics. Bekannte Namen sind fraglos dabei. An erster Stelle natürlich Reckweltmeister Fabian Hambüchen (Wetzlar), der hessische und deutsche Sportler des Jahres 2007, für den im Auftrag des OSP-Hessen extra ein Kraftmesssystem entwickelt wurde. Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) profitiert derweil von einem trainingswissenschaftlichen Expertenteam, das vor allem auch im Bereich Biomechanik auf ihre Diszpilin spezialisiert ist. Darüber hinaus nutzen etwa Fußballweltmeisterin Birgit Prinz (1.FFC Frankfurt) und 2-Meter-Springerin Ariane Friedrich (ebenfalls Eintracht Frankfurt) die physiotherapeutischen und medizinischen Einrichtungen in der Otto-Fleck-Schneise.
Edelmetall in Sicht
Der Olympiastützpunkt, der seinen 1,6 Mio.-Etat zu etwa zwei Dritteln aus Bundesmitteln finanziert, beabsichtigt perspektivisch die räumliche Zusammenlegung der eigenen Physiotherapie-Abteilung mit jener des Sportmedizinischen Instituts. Weiterhin sieht Werner Schäfer einen dringenden Nachholbedarf bei den Internatskapazitäten von derzeit 35 Plätzen; dem OPS-Leiter schwebt eine Erweiterung um das Doppelte vor. Neben diesen längerfristigen Zielen stehen in diesem Jahr jedoch die Spiele in Peking im Fokus: "Wir gehen davon aus, dass letztlich 50 Sportlerinnen und Sportler die hessischen Landesfarben vertreten werden." Dass einige mit olypischem Edelmetall die Rückreise nach Deutschland antreten werden, das dürfte sicher sein.
Margit-Rosa Rehn/Ralf Wächter, Febr. 08
Stolze Summe für Hessens Spitzensportler
Mit einer Million Euro hat die Stiftung Sporthilfe Hessen in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 271 hessische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler unterstützt. Dazu zählen etwa Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler, Turnweltmeister Fabian Hambüchen oder Schwimm-As Helge Meeuw. Im Bereich des Behindertensports wurden auszugsweise Manuela Schmermund (Schießen), Klaus Lungershausen (Radsport) oder Dieter Meyer (Tischtennis) gefördert.
Soziale Aspekte berücksichtigt
Die Stiftung wurde im Jahr 2002 durch den Landessportbund Hessen e.V. und die Hessische Landesregierung gegründet. Sie verfügt über ein Kapital von 350.000 Euro. Schwerpunkte der Förderung sind und waren dabei Internatskostenzuschüsse, finanzielle Hilfen für Trainingslager, Fahrtkosten und sportmedizinische Behandlungen, aber auch Hilfen in besonderen sozialen Situationen. Ein weiterer Focus liegt auf der Unterstützung des Hessenteams, Athletinnen und Athleten also, die Hessens Landesfarben bei den Olympischen Spielen vertreten.
Vielfältige Förderung
Gut 190.000 Euro der Gesamtsumme der letzten fünf Jahre schüttete die Stiftung für einmalige Fördermaßnahmen wie Unterstützung bei der Anschaffung von Sportgeräten, Zuschüsse zum Besuch von Trainingslagern oder für sportmedizinische und sportpsychologische Betreuung aus. Die monatliche Fördersumme, Gelder, die Sportlerinnen und Sportler regelmäßig als Zuschuss beispielsweise für die Unterbringung im Sportinternat erhalten, beläuft sich auf knapp 370.000 Euro.
Stolze Entwicklung
Etwa 430.000 Euro investierte die Stiftung bislang ins Hessenteam, zu dessen nunmehr 60 Mitgliedern nunmehr auch die sieben Fußball-Weltmeisterinnen aus den Reihen des 1. FFC Frankfurt zählen. „Das Hessenteam hat seit 2003 bei den unterschiedlichsten Leistungsvergleichen wie Olympischen Spielen oder Welt- und Europameisterschaften 41 Gold-, 32 Silber- und 27 Bronzemedaillen errungen. 30 Athletinnen und Athleten belegten in diesen Wettkämpfen die Plätze vier bis zehn. Wir sind stolz, dass wir mit unserer Unterstützung zu diesem beachtlichen Erfolg hessischer Sportlerinnen und Sportler beitragen konnten", so Dr. Günther Merl, Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen. Der Vorstandsvorsitzende: „Dabei war das Hessenteam noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr; und auch das erfüllt uns mit Stolz".
Freude über Kleinbeträge
„Die Zuschüsse als solche", das betonte Merl nachdrücklich, „sind nicht als Honorar zu verstehen". Der Stiftung gehe es vielmehr um die situative Förderung und die Förderung des Umfelds. Dabei würden durchaus soziale Aspekte berücksichtigt und Sportler, denen nur geringe Mittel zur Verfügung stünden stärker unterstützt, als solche, die über ausreichend Mittel verfügten. Generell freue sich die Stiftung über jeden, „der einen Beitrag zur Förderung der Spitzensportler unseres Landes leisten will", so Dr. Merl. Ralf Wächter/rosa, Dez. 07
Sportplakette des Landes Hessen verliehen
Auf Vorschlag der Landkreise, der kreisfreien Städte und des Landessportbundes Hessen e.V. sind insgesamt sieben Einzelsportler sowie eine Mannschaft im Rahmen einer Feierstunde in der Stadthalle in Gelnhausen von Innen- und Sportminister Volker Bouffier mit der hessischen Sportplakette ausgezeichnet worden. Die Mehrzahl der geehrten Athletinnen und Athleten werden, auch wenn sie nicht zum eigentlichen Hessenteam zählen, ebenfalls von der Stiftung Sporthilfe Hessen gefördert. Grundlage hierfür ist die Mitgliedschaft in einem Bundeskader.
Athletinnen und Athleten mit Zukunft
Geehrt wurde für den Bereich Behindertensport diesmal Robert Dörries, der Hessische Sportler des Jahres in dieser Kategorie. Der Schwimmer hatte bei der Weltmeisterschaft der blinden Athletinnen und Athleten in Sao Paulo (Brasilien) über 800m-Freistil mit Weltrekord die Goldmedaille gewonnen; Silber und Bronze kamen hinzu. Der Ruderer Sebastian Peter (RV Kurhessen-Cassel) wiederum war bei der Juniorenweltmeisterschaft in Peking gemeinsam mit dem Berliner Hagen Rothe erfolgreich und holte den Titel im Doppelzweier.
Fußball, aber auch Randsportarten
Weiterhin ausgezeichnet wurde Christian Reitz (Kriftel), seines Zeichens Junioreneuropameister an der Schnellfeuer- und Standardpistole, der Berg- und Langstreckenläufer Werner Schanne (Wetzlar) und der Wildwasserkanute Kaspar Zoth (Fulda), der bei den Junioren Vizeweltmeister wurde. Zum Kreis der Geehrten zählten weiterhin die Rhythmische Sportgymnaistin Klaudia Wittmann (TSG 1885 Neu-Isenburg), die sich bei der Deutschen Meisterschaft den Mehrkampftitel gesichert hatte und schließlich der Tischtennisspieler Patrick Franziska (Otzberg), der in Bratislava (Slowakei) Vizeeuropameister bei den Schülern geworden war. Im Bereich Mannschaft gab es keine Frage: Die Fußballweltmeisterinnen 2007 vom 1.FFC Frankfurt rückten einmal mehr ins Rampenlicht.
Margit-Rosa Rehn, Nov. 07
Hessische Leichtathleten geehrt
Einmal mehr war es Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt), die gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Kathrin Klaas und Andrea Bunjes bei der Sportlerehrung des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) in Bad Nauheim im Zentrum des Geschehens stand. Alle drei Frauen haben im kommenden Jahr gute Chancen auf eine Olympiateilnahme. Für seine innovative Arbeit wurde darüber hinaus Michael Deyhle, der Trainer des Erfolgstrios, ausgezeichnet. "Wir wollen in Peking auf jeden Fall weiter werfen als in Osaka", betonte der Weltmeisterinnenmacher, der außerdem durchklingen ließ, dass das Training für seine "Girls" emotionalen Höhen und Tiefen bereithalte: "Es wird viel gelacht, aber es fließen auch Tränen."
Chancenträger für Peking
Und es waren weitere bekannte Namen, die für ihre Leistungen im Jahr 2007 auf dem Podium in der Landesärztekammer im Rampenlicht standen: Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt), die Deutsche Meisterin im Hochsprung, die ihre Bestmarke im Herbst noch auf 1,94 Meter geschraubt hatte, Langsprinter Kamghe Gaba, der gemeinsam mit Tilo Ruch, Sebastian Gatzka und Stephan Kuhlee den nationalen 4x400-Metertitel für die Eintracht geholt hatte, Julia Hütter (LAZ Bruchköbel), die Deutsche Hallenmeisterin im Stabhochsprung, der Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch (Eintracht), der bei der U-23 Europameisterschaft die Silbermedaille gewonnen hatte und "last but not least" auch Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach), der mit sensationellen 20,37 Sekunden die DLV-Bestenliste über 200m anführt.
Margit-Rosa Rehn, Nov. 07
IOC-Auszeichnung für Ilse Bechthold
Die 79 Jahre alte frühere Diskuswerferin von Eintracht Frankfurt ist für ihre Verdienste um die Frauen im Sport vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) mit der "Woman and Sport Trophy 2007" geehrt worden. Die auch innerhalb der Stiftung Sporthilfe Hessen engagierte frühere Vizepräsidentin des Deutschen Leichtathleitk Verbandes (DLV) und Dozentin an der Sportuni-Frankfurt war vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wie auch vom Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) für den Preis vorgeschlagen worden.
Margit-Rosa Rehn, März 07
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