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Olympische Ballnacht 2007
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Gaudium Maximum


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Die achte Olympische Ballnacht des Landessportbundes Hessen e.V. war ein rauschendes Oktoberfest, das unter dem Motto "Feuer und Flamme für München 2018" die Olympiabewerbung der bayerischen Landeshauptstadt hochleben ließ. Das Kurhaus in Wiesbaden bot einmal mehr den großartigen Rahmen für ein Stelldichein des hessischen Sports.



Von Margit-Rosa Rehn




Als Reminiszenz an die parallel laufende Münchener Wiesn eröffnete Moderatorin Petra Vieten den Abend im Friedrich-von-Thiersch-Saal im zünftigen Trachtenlook - Dirndl-Mieder und fesche Lederhosen waren da "angsagt". Hernach gleich ein optischer Einstand nach Maß!


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Feuerspiele im Ballsaal


Die Tanztheatergruppe "Firedancer" ließ Funken sprühen und versetzte das Auditorium  in prickelnde Vorspannung. Mit einer geradezu archaisch anmutenden Performance, die - vom Didgeridoo-Bläser bis zum Rockgittaristen mit Pink Floyd-Sound - musikalisch vielschichtig variierte, wurde der Ballnacht ein frühes Glanzlicht gesetzt.  

      
"Wetten, dass" München die Spiele holt


LSB-Präsident Dr. Rolf Müller zeigte sich über diesen furiosen Auftakt begeistert und entsann sich launig der TV-Konkurrenz von "Wetten dass", wo Thomas Gottschalk nicht nur Politstar KT von Guttenberg nebst schicker Gattin auf der Couch hatte, sondern auch Michelle Hunziker erstmals als Assistentin: "Die Hunziker wird sich anstrengen müssen", frotzelte Müller und zeigte sich hinsichtlich der bayerischen Winterspiele, die, nach Garmisch-Partenkirchen ´36, zweifellos einer demokratischen Neuauflage bedürfen, durchaus optimistisch: "Mit Rio steigen die Chancen für eine europäische Bewerbung", so Müller, der sich vermutlich schon ausgemalt haben wird, wie die Nachfahren von Rosi Mittermeier auf der berüchtigten Kandahar-Abfahrt vom Kreuzjoch mit Bestzeit in die alles entscheidende S-Kurve reinziehn....

Höhepunkt Sportlerehrung

Die Winterspiele in München, unterhalb der Zugspitz´n: "Das ist nicht nur eine bayerische, sondern eine nationale Idee", so Müller, der am Tag der Deutschen Einheit betonte, "dass alle Landessportbünde diese Bewerbung unterstützen." Abgesehen  vom obligatorischen 3-Gang-Menü, das heuer eine Entenbrust mit Rotkraut als Höhepunkt hatte, sollte das bayuwarische Element in Wiesbaden gleichwohl nicht überstrapaziert werden - zumal es ein formidables Sportjahr zu feiern gab. Die Ehrung  der hessischen Sportler des Jahres (siehe Text unter Nachrichten) stand dabei im Zeichen der Leichtathletik.


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Geehrt: Ariane Friedrich und Jack Culcay 


Mit Hochspringerin Ariane Friedrich (Eintracht Frankfurt) wurde eine Athletin gekürt, die mit dem Gewinn der Hallen-Europameisterschaft  und der WM-Bronzemedaille von Berlin eine herausragende Saison hinter sich hat. Bei den Männern war Amateurboxweltmeister Jack Culcay-Keth (Weltergewicht) aus Darmstadt der Glückliche. Als Mannschaft des Jahres durften sich die Rollstuhlbasketballer vom RSV Lahn-Dill (Wetzlar) feiern lassen, die in diesem Jahr, neben weiteren Erfolgen, zum sechsten Mal Deutscher Pokalssieger wurden. Behindertensportler des Jahres wurde der Radrennfahrer Klaus Lungershausen (Mars Rotweiß Frankfurt), der im Zeitfahren WM-Bronze gewann, Newcomer des Jahres die Siebenkämpferin Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt), die sich zum zweiten Mal hintereinander den Titel einer U-20 Weltmeisterin sicherte. Ihr Trainer, Jörg Graf, wurde als Trainer des Jahres geehrt.                  
          

Tanzen und Freunde treffen

Doch wie in allen Jahren bot die Olympische Ballnacht des Landessportbundes Hessen auch eine wunderbare Gelegenheit, mal wieder das Tanzbein zu schwingen. Im schönsten Ballsaal der Republik  gab es Livemusik mit Willy Ketzer und Band;  für den Disco-Dancefloor sorgte DJ Daniel Fischer mit der FFH-Hit Arena.


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Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle


Doch die 2000 Gäste im Wiesbadener Kurhaus, unter denen sich wieder zahlreiche bekannte Gesichter aus Sport, Wirtschaft und Politik befanden, nutzten auch die zahlreichen Mitmachangebote - vom Mini-Tischtennis über Laser-Schießen bis hin zum Indoor-Golf fanden auch Nichttänzer allerlei Möglichkeiten zur gepflegten Zerstreuung. 




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Eine Runde Roulette gefällig?


Der Erlös der Tombola, die in diesem Jahr mit einem vom Autohaus Karl & Co  in Wiesbaden zur Verfügung gestellten MINI "One" als Hauptpreis aufwarten konnte, kommt der Stiftung Sporthilfe Hessen zugute.         

 








 



     
 
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