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Tischtennis/Januar
Duell zweier Trainingspartner
Patrick Franziska erneut Hessenmeister/Ruwen Filus wird Zweiter
Patrick Franziska am Ball Foto: HTV
Es war keine Überraschung, dass Patrick Franziska (TG Hanau) seinen Hessentitel in Offenbach verteidigen konnte. Schließlich waren der 19 Jahre alte Jugend-Europameister von 2010 und sein um vier Jahre älterer Mannschaftskollege Ruwen Filus die einzigen Erstligaspieler im Wettbeweb. Auf Position eins und zwei gesetzt, lieferten beide Spieler überzeugende Leistungen ab und erreichten das Finale ohne hartnäckigen Wiederstand.
Dabei wurde deutlich, dass sich vor allem Jungprofi Franziska, der 2011 lange verletzt war und erst im November an die Wettkampfplatte zurückgekehrt war, von der regionalen Konkurrenz weit entfernt hat: Bis zum Finale hatte der junge Bensheimer nur einen einzigen Satz abgeben müssen. Und auch mit seinem Finalgegner Filus hatte er keine große Mühe, sondern besiegte ihn mit 4:1 Sätzen. Im Doppel wiederum gewannen die beiden Nationalkaderathleten gemeinsam den Titel. Seinen überlegenen Einzelsieg erklärte sich Patrick Franziska aus dem Umstand, dass er wöchentlich bis zu zehn Mal mit Filus trainiere und dadurch alle Zwischenschläge seines Doppelpartners aus dem "Effeff" kenne. Für einen Angriffsspieler wie ihn sei diese bessere Berechenbarkeit des Gegners von entscheidendem Vorteil gewesen.
Leichtathletik/Januar
Allein unter Männern
Gesa Felicitas Krause erzielt bei Hessenmeisterschaft nationale Top-Zeit
Für einige Top-Athletinnen und Athleten hat das Olympiajahr inzwischen auch auf der Wettkampfebene begonnen. So waren die Mitglieder des Hessenteams 2012 bei der Hessischen Hallen-Meisterschaft der Leichtathleten in Hanau bereits zahlreich vertreten: Allen voran die WM-Neunte im 3000m-Hindernislauf, Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt), die es auf eine möglichst frühzeitige Standortbestimmung abgesehen hatte und deshalb außer Konkurrenz bei den Männern antrat. Unterstützt von einem Tempomacher rannte Krause über die 3000 Meter Flachstrecke in 9:12,76 Min. eine nationale Spitzenzeit, was ihr anschließend die Sicherheit gab, gemeinsam mit ihrem Trainer Wolfgang Heinig auf dem richtigen Weg zu sein.
Göltl läuft allen davon
Viel vorgenommen hatte sich auch Zehnkämpfer Jan Felix Knobel (ebenfalls Eintracht Frankfurt), der seinen Formtest wegen Fußbeschwerden allerdings nach dem ersten Wettkampftag schon beendete. Bis dahin sicherte er sich mit 15,75 Metern den Titel im Kugelstoßen und gewann mit übersprungenen 4,70 Metern außerdem den Stabhochsprung. Für gute Leistungen bei der Deutschen Hallenmeisterschaft Ende Februar in Karlsruhe empfahl sich bei den Männern vor allem der Sprinter Felix Göltl (TuS Kriftel), der über 60 Meter in 6,79 Sek. reüssierte. Weitere ansprechende Ergebnisse erzielten bei den Frauen Beatrice Marscheck (LAZ Gießen) mit 6,18 Metern im Weitsprung sowie Eintracht-Mehrkämpferin Carolin Schäfer in 24,80 Sek. über 200 Meter.
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