Nachrichten 07/08
Meldungen & Personalien
Weitere Ehrung für Simon
Im Rahmen eines Festakts wurde im Offenbacher Plaza Hotel in sieben verschiedenen Kategorien erstmals der Rheinmain Sport Award verliehen. Mit dabei war wieder einmal Handicapschwimmer Daniel Simon (Darmstadt), der nach seiner Ehrung durch den Hessischen Behindertensportverband nun auch als Rheinmain-Sportler 2010 ausgezeichnet wurde. Bei der in "Oscar-Manier" über die Bühne gegangenen Siegervorstellung befand sich Simon in bester Gesellschaft: Auch Formel-1-Star Sebastian Vettel aus Heppenheim freute sich über den neu geschaffenen Preis. August 2010
Duale Karriere im Fokus
Die Kuratoriumssitzung der Stiftung Sporthilfe Hessen war in diesem Jahr mit einem lockeren Ausklang im Bistro-Restaurant Schubeck´s Check Inn am Egelsbacher Flughafen verbunden. Kuratoren und Vorstandsmitglieder erhielten einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Athletinnen und Athleten.
Authentisch und mit jugendlichem Elan schilderte Hessenteammitglied Jan-Felix Knobel (LG Eintracht Frankfurt) den Spagat zwischen Hochleistungssport und Studium. Der mit 21 Jahren jüngste Deutsche Meister, den es im Zehnkampf bisher gegeben hat, ist an der Fachhochschule Rhein-Main für Architektur eingeschrieben. Aus der Konstruktion eines Gartenhaus-Modells zieht Knobel, der in diesem Jahr erstmals beim Kultmeeting der leichtathletischen Königsklasse im österreichischen Götzis mitgetan hatte, einen für ihn notwendigen mentalen Ausgleich.
Variable Wege ins Berufsleben
Vereinskollegin Xenia Atschkinazde hat sich für ein Studium innerhalb der Sportfördergruppe der hessischen Polizei entschieden, das auf die speziellen Erfordernisse des Hochleistungssports abgestimmt ist. Für die ebenfalls 21 Jahre alte Weitspringerin mit russischen Wurzeln steht im Herbst die Zwischenprüfung zur Polizeikommissarin an. Zeitgleich zu dieser wichtigen Prüfungssituation müssen Wettkampfreisen koordiniert werden. Trotz ihrer Jugend hatte Atschkinadze mit Verletzungen zu kämpfen und ist deshalb froh, weiterhin auf die Förderung durch die Stiftung Sporthilfe Hessen bauen zu können. Ihre Fahrtkosten zwischen Ausbildungs- und Trainingsstätte werden gedeckt.
Auf den Spuren von Timo Boll
Werner Schaefer, der Leiter des Olympiastützpunktes Hessen, konnte als Talkmaster im Schubeck´s Check Inn allerdings noch mit einem jungen Athleten aufwarten, der den Weg ins Profigeschäft anstrebt. Tischtenniscrack Partick Franziska (TG Hanau), der amtierende Deutsche Jugendmeister, will in der Weltrangliste so schnell wie möglich nach oben klettern - Schule und Leistungsstraining könnte er schon heute kaum noch miteinander verbinden. Der 17 Jahre alte Realschulabsolvent aus Bensheim im Odenwald, der in seiner Freizeit gerne englische Bücher liest, ist trotz seiner Profiambitionen froh, dass ihm die Stiftung im Herbst 2009 einen Konditionslehrgang ermöglicht hat.
Große Träume, realistische Ziele
Die verschiedenartige Situation der in Egelsbach befragten Athletinnen und Athleten spiegelt sich auch in deren Zielsetzungen wieder: Patrick Franziska will in seiner Altersklasse Weltmeister werden, Jan-Felix Knobel strebt in der Aktivenklasse die Weltklassemarke von 8000 Punkten an und will sich für die Leichtathletik-EM in Barcelona qualifizierien. Xenia Atschkinadze will schlichtweg gesund bleiben. Juni 2010
Simon vom Verband gefeiert
Unter dem Motto "Gesicht zeigen" hat der Hessische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) erstmals seine erfolgreichsten Athletinnen und Athleten geehrt. In der Kategorie Individualsport wurde der Schwimmer Daniel Simon (DSW/VSG Darmstadt) als Jahresbester 2010 ausgezeichnet.
Es war passend, dass Meike Freitag als ehemalige deutsche Spitzenschwimmerin und Geschäftsführerin der Stiftung Sporthilfe Hessen im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses als Patin von Daniel Simon berufen war und dem derzeit herausragenden deutschen Handicapschwimmer seinen Preis überreichte. Simon, der in der Sehbehindertenklasse an den Start geht und Ende vergangenen Jahres in Rio de Janeiro Weltmeister über 50m-Freistil wurde, nahm die Auszeichnung zum "Sportler des Jahres" unter den Augen von rund 90 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft entgegen; als Moderatorin machte Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund eine gute Figur.
Daniel Simon (links) wird von Ralf-Rainer Klatt (LSB h) beglückwünscht
"Wir wollen die Leistungen der Aktiven und Förderer sichtbar machen und ihnen die Aufmerksamkeit verschaffen, die ihnen aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements zusteht", sagte Gerhard Knapp. Der Präsident des Hessischen Behindertensportverbandes befand sich bei der erstmals ausgetragenen Veranstaltung, die sich zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des hessischen Sports entwickeln soll, in prominenter Gesellschaft. Die Schirmherrschaft und Anwesenheit nicht nur von von Hessens Innen- und Sportminister Volker Bouffier, sondern auch von Gerhard Möller, dem Fuldaer Oberbürgermeister, waren ein wichtiges Signal für die Zukunft. Weitere Pristräger in den Kategorien Breitensport, Mannschaftssport und Ehrenpreis waren der Tischtennisspieler Rolf Beck, die Deutschen Fußballmeister von der SSG Blista Marburg und Helga Stappeltion, die sich als Landessportwartin seit 40 Jahren vorbildlich um dien Breiten- und Rehasport verdient gemacht hat. rosa, April 2010
Erfolgreiche Prüfungen bei der hessischen Polizei
Insgesamt 14 hessische Spitzensportler haben an der 2009 vom DOSB als "Hochschule des Spitzensports" ausgezeichneten Verwaltungshochschule (VFH) in Wiesbaden ihr Studium abgeschlossen und sind nun Polizeikommissare. Es ist der erste Jahrgang in der Sportfördergruppe der hessischen Bereitschaftspolizei (HBP), der seit dem Jahr 2005 eine dem Spitzensport angepasste Ausbildung in Anspruch nehmen durfte. Von regulär drei Jahren wurde der Studiengang deshalb auf 4,5 Jahre ausgedehnt.
Eine Fülle beruflicher Optionen
Prominenteste Absolventin ist sicherlich Hochsprung-As Ariane Friedrich, die von einem Lehramtsstudium zur Polizei gewechselt war und davon überzeugt ist, ihren Traumberuf gefunden zu haben. Aber auch die Hammerwerferinnen Kathrin Klaas und Andrea Bunjes haben nun ihr Examen in der Tasche und werden voraussichtlich schon bald in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen eingesetzt. Christian Reitz (Kriftel) wiederum, der bei den Olympischen Spielen in Peking mit der Schnellfeuerpistole die Bronzemedaille gewonnen hat, beabsichtigt eine Weiterqualifikation zum Waffensachverständigen. Und auch zwei Schwimmer haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski wird bei der Wasserschutzpolizei eine passende Tätigkeit finden; Annika Mehlhorn wiederum ist bereits im Streifendienst in Frankfurt im Einsatz. Die erfolgreichen Abschlussprüfungen haben gezeigt, dass sich Studium und Spitzensport - wenn für die Athletinnen und Athleten optimale Voraussetzungen geschaffen werden - sehr gut miteinander vereinbaren lassen. Spitzenleistungen sind dann, wie sich gezeigt hat, in beiden Bereichen gleichzeitig möglich.
Frauenfußball stellt Mannschaft des Jahres
Bei der Wahl zu den Sportlern des Jahres im Kurhaus in Baden-Baden hat sich die mit zahlreichen Hessinnen bestückte deutsche Nationalelf der Frauen klar durchsetzen können. Mit 2846 Jurystimmen gewannen die Europameisterinnen von Helsinki 2009 vor dem deutschen Fußballmeister der Männer, VFL Wolfsburg (1888 Stimmen), und dem Deutschland-Achter (1709 Stimmen).
Weniger als zwei Jahre vor der Frauenweltmeisterschaft 2011 im eigenen Land hat sich das Team von Bundestrainerin Silvia Neid durch seinen überlegenen EM-Sieg mit 6:2 (2:1) Treffern einmal mehr als heißer Titelfavorit auch für die WM empfohlen, wo die Deutschen ohnehin Titelverteidigerinnen sind. Neben Spielführerin Birgit Prinz (1.FFC Frankfurt) befinden sich mit Torfrau Nadine Angerer, Saskia Bertusiak, Ariane Hingst und Kerstin Garefrekes aktuell fünf Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt in den Reihen der Nationalelf. Dez. 09
Ariane Friedrich erhält Ehrung von Polizei
Die WM-Bronzemedaillengewinnerin von Berlin im Hochsprung ist im Schloss Langenselbold zur Hessischen Polizeisportlerin des Jahres 2009 gewählt worden. Die Weltklasseathletin von LG Eintracht Frankfurt, die in diesem Jahr auch den deutschen Freiluftrekord auf 2,06 Meter verbessert hat, steckt derzeit und noch bis in den Januar hinein, in den Abschlussprüfungen zur Kommissarin. Nachdem die gebürtige Thüringerin zunächst ein Lehramtsstudium begonnen hatte, war der Wechsel ins Polizeifach für sie die richtige Eentscheidung gewesen. Immer wieder hat Friedrich betont, dass der Beruf der Kommissarin "schon immer ihr Traum" gewesen sei. Dez. 09
Sporthilfe forciert Öffentlichkeitsarbeit
Mehr als 120 Stiftungen nutzten die Gelegenheit, sich beim Hessischen Stiftungstag 2009 im Wiesbadener Kurhaus zu präsentieren. Bei der zum dritten Mal durchgeführten Veranstaltung war die Stiftung Sporthilfe Hessen aber nicht nur mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Spitzensportlern vertreten, sondern stand darüber hinaus als potenzielle "Stiftung des Jahres" zur Wahl. Paralympicssiegerin Manuela Schmermund, 400m-Läufer Kamghe Gaba wie auch der Moderne Fünfkämpfer Steffen Gebhardt beantworteten die zahlreichen Besucherfragen am Sporthilfestand. Sehr schnell konnten sie die weit verbreitete Meinung, dass Spitzensportler "schon genug Geld verdienen" ins richtige Licht rücken. Aber auch ehemalige hessische Leistungsträger wie Fußballweltmeisterin Nia Künzer und Meike Freitag, die als Schwimmerin über viele Jahre von der Stiftung Sporthilfe Hessen gefördert wurde und inzwischen deren Geschäftsführerin ist, brachten den Interessierten die Arbeit mit jungen Talenten und Olympiateilnehmern näher.
Stiftung des Jahres gewählt
Ministerpräsident Roland Koch unterstich derweil die zunehmende Bedeutung so genannter Bürgerstiftungen: "Diesem Thema tragen wir bei unserem dritten Stiftungstag in besonderer Weise Rechnung", so Koch, der die Bekanntgabe der "Stiftung des Jahres" allerdings Boris Rhein überlies. Der Staatssekretär im Hessischen Innenministerin beglückwünschte die von den Veranstaltungsbesuchern gewählte Stiftung "Kinderzukunft" (Rudolf-Walther-Stiftung). Auch wenn die Stiftung Sporthilfe Hessen diese mit € 10.000 dotierte Auszeichnung nicht gewinnen konnte, so ist sie in der Öffentlichkeit doch wieder ein Stückchen bekannter geworden. Nov. 09
Hochschulsportverband ehrt Heidler und Meeuw
Aufgrund ihrer überzeugenden sportlichen Leistungen, aber auch der Art und Weise, wie beide Athleten Studium und Spitzensport miteinander verbinden, sind Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) und Rückenschwimmer Helge Meeuw (SG Frankfurt) vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Heidler, die bereits Polizeimeisterin ist und seit einiger Zeit Jura studiert, hatte im ablaufenden Jahr erstmals an der Universiade teilgenommen und dort auch gewonnen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die keine Selbstverständlichkeit darstellt. Schließlich gab es sehr viele Sportlerinnen, die auch an meiner Stelle hätten auf der Bühne stehen können", sagte die Vizeweltmeisterin von Berlin anlässlich der Preisverleihung in Hannover.
Helge Meeuw, der bei der Schwimm-WM in Rom Vizeweltmeister über 100m-Rücken wurde, will sein Medizinstudium innerhalb der Regelstudienzeit abschließen. Nachdem er sich bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking primär auf den Sport konzentriert hatte, versucht er seither - trotz harten Trainings - eine gleichwertige Verknüpfung von Sport und Studium herzustellen: "Für mich ist duale Karriere ein wichtiges Stichwort. Ich bin der Meinung, dass man schon während seiner Zeit als Leistungssportler an seine Zukunft und Ausbildung denken sollte." Nov. 09
Großer Bahnhof für hessische Leichtathleten
Die diesjährige Meisterehrung des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) im Frankfurter Mövenpick-Hotel war noch einmal eine Rückschau auf die Weltmeisterschaft in Berlin. "Von insgesamt neun deutschen Medaillen haben unsere Hessen zwei gewonnen. Aber auch der Nachwuchs war sehr gut. Wir können uns über Ergebnisse freuen, die wir schon lange nicht mehr hatten", sagte HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke, die sich für die Unterstützung des hessischen Olympiastützpunktes in Frankfurt bei OSP-Leiter Werner Schäfer persönlich bedankte: "Ich bin dankbar, dass wir in ihrem Hause immer ein offenes Ohr finden."
Neue Dimensionen der Sportförderung
Die Grüße des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMdI) überbrachte Ministerialdirigent Prof. Dr. Heinz Zielinski, der als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen die große Bedeutung der Sportförderung unterstrich. "Wir sind in Hessen in neue Dimensionen der Sportförderung vorgestoßen. Davon hat die Leichtathletik in besonderem Maße profitiert", betonte Zielinski, der es sich auch persönlich zur Aufgabe gemacht hat, "unsere Spitzenathleten nach Möglichkeit hier in Hessen zu halten."
Laudatio per Video
Zu den Geehrten gehörte an erster Stelle natürlich Hessens Sportlerin des Jahres, Ariane Friedrich. Die Bronzemedaillengewinnerin von Berlin ließ sich wegen eines grippalen Infekts jedoch von ihrem Trainer Günter Eisinger vertreten. Auch Hammerwerferin Betty Heidler, die in Berlin Silber gewonnen hatte, war verhindert, überbrachte für ihren Coach Michael Deyhle, der zum Trainer des Jahres gewählt wurde, allerdings herzliche Grüße per Videobotschaft: "Mit ihm ist nicht immer leicht Kirschenessen. Aber er ist eine Koryphäe und auf seinem Gebiet einer der besten Trainer der Welt." Hammerwurfkollegin Kathrin Klaas, die in Berlin als Vierte nur knapp an einer WM-Medaille vorbeigeschrammt war, wurde von Wolf-Blanke als "gefühlte Medaillengewinnerin" gefeiert und Klaas war auch bei weitem nicht die Einzige, die, was die Stimmung im Olypiastadion angeht, in rückblickendes Schwärmen geriet: "Eine atemberaubende Atmosphäre war das."
Motivation, die dauerhaft trägt
Auch Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch, der in Berlin Sechster wurde, zeigte sich vom seinem WM-Erlebnis beeindruckt: "Das Stadion war so laut, es war unglaublich." Behrenbruch, der die Olympiaqualifikation für Peking verpasst hatte, war indessen selbstbewusst genug, für die WM Karten für an die € 2000.- zu ordern. Mit der Qualifikation hat es dann ja auch geklappt, wobei der Frankfurter im Wettkampf lange Zeit mit sich haderte. "Erst nach dem Hochsprung war ich sicher, dass da noch was geht." Die Gießener Weitspringerin Beatrice Marschek, die sich überraschend für die WM qualifiziert hatte, zehrt ebenfalls noch vom Großereignis des Jahres: "Die WM hat mich sehr motiviert, in der Nationalmannschaft zu bleiben. Dei EM ist mein nächstes Ziel", sagte Marschek, die allerdings auch im Winter ihr Lehramtsstudium beenden möchte.
Beste Aussichten
Aus Sicht der Leichtathleten ist der hessische Spitzensport also mehr als gut aufgestellt, wobei vor allem die Mehrkämpfer mit einem geradezu sensationellen Potenzial aufwarten können. Jörg Graf, Hessens Trainer des Jahres, hat nicht nur Behrenbruch und den nachwachsenden Jan-Felix Knobel, der in diesem Jahr erstmals deutscher Zehnkampfmeister wurde, von der Pieke auf betreut, sondern auch Carolin Schäfer (beide Eintracht Frankfurt), die als U-20 Welt- und Europameisterin genauso wie Knobel die reele Chance hat, im Konzert der Großen künftig ein Wörtchen mitreden zu können. rosa, Nov. 09
Frankfurter Sportlerehrung
Rund 350 Athletinnen und Athleten aus 35 Sportarten sind im Rahmen des "Frankfurter Abends des Sports" in der Jahrhunderthalle in Höchst für ihre Leistungen ausgezeichnet worden. Voraussetzung für eine Berücksichtigung bei dieser Ehrung ist nicht nur der Umstand, dass die Sportler für einen Frankfurter Verein starten müssen. Binnen der vergangenen zwei Jahre mussten sie entweder einen nationalen Meistertitel gewonnen haben oder bei Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen teilgenommen haben.
Große Pläne für Berlin
Zu den Geehrten gehörte natürlich Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt). Die Halleneuropameisterin im Hochsprung versprach dem Publikum, bei der im Sommer bevorstehenden Weltmeisterschaft in Berlin genauso selbstbewusst auftreten zu wollen wie zuletzt in Turin. Auch Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler (ebenfalls Eintracht) betonte, dass sie ihren 2007 in Osaka gewonnen Titel in ihrer Heimatstadt verteidigen wolle. Zu den im Rampenlicht stehenden Sportlern zählte außerdem Handicap-Radsportler Klaus Lungershausen (Mars-Rotweiß), die Rollstuhlbasketballerin Nora Schratz, die bei den Paralympics in Peking die Silbermedaille gewonnen hatte oder auch die Fußballerinnen des amtierenden Deutschen Meisters, 1.FFC Frankfurt, unter den sich auch zahlreiche Weltmeisterinnen von 2007 befinden. rosa, März 2009
Birgit Prinz bei FIFA-Gala in Zürich ausgezeichnet
Für die Spielfüherin des deutschen Fußballnationalteams ist es schon quasi Routine, bei der Ehrung der weltbesten Spieler und Spielerinnen mit dabei zu sein. Nachdem die zweifache Weltmeisterin vom 1.FFC Frankfurt von Nationaltrainern und Kapitänen in den Jahren 2003 bis 2005 selbst dreimal hintereinander zur Weltfußballerin des Jahres gewählt worden war, hat sie sich diesmal hinter der Brasilianerin Marta (Umea IK) einmal mehr als Zweite platziert. "Marta hat absolut verdient gewonnen. Sie hat ein tolles Olympia-Turnier gespielt", kommentierte Prinz den deutlichen Vorsprung der Silbermedaillengewinnerin von Peking. rosa, Januar 2009
Ariane Friedrich ist zweitbeste Leichtathletin
Die 24 Jahre alte Frankfurter Hochspringerin ist von der Fachzeitschrift Leichtathletik und dem DLV-Internetportal "leichtathletik.de" zur zweitbesten deutschen Leichtathletin 2008 gewählt worden. Friedrich, die ihre Bestmarke im vergangenen Jahr zuerst auf 2 Meter und dann - "step by step" - bis auf 2,03 Meter hochgeschraubt hatte, wurde nur von der Marathonläuferin Irina Mikitenko (SG Wattenscheid) übertroffen, die 2008 die Marathons in London und Berlin gewonnen hatte und in 2:19,19 Stunden so schnell war wie in diesem Jahr keine andere Frau auf der Welt. rosa, Januar 2009
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