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Nachrichten 07/08



Meldungen & Personalien

 

 

 


Ehrung durch Fachpresse
Betty Heidler zur Leichtathletin des Jahres gewählt

Für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Sommer wurde die Frankfurter Hammerwurf-Weltrekordhalterin und Vizeweltmeisterin Betty Heidler mit dem Titel der Leichtathletin des Jahres 2011 ausgezeichnet. Gewählt wurde die Eintracht-Athletin von über 15.000 Leserinnen und Lesern der Fachzeitschriften "leichtathletik" und "Leichtathletik INFORMation" sowie von den Nutzern der Internet-Plattform "leichtathletik.de". Auf dem neunten Rang landete die Marathonläuferin Irina Mikitenko (Gelnhausen).
Bei den Männern durfte sich Jan Felix Knobel (Eintracht Frankfurt) freuen, der bei der WM in Daegu (Korea) den achten Platz im Zehnkampf belegt hatte. Er wurde von den Leichtathletik-Fans als viertbester Athlet des Jahres 2011 eingestuft. Und noch eine Hessin hatte gut Lachen: Auf die ebenfalls für Eintracht Frankfurt startende Gesa Felicitas Krause fiel die Wahl zur Jugend-Leichtathletin des Jahres. Das Abstimmungsergebnis war bei der 19 Jahre alten WM-Neunten im 3000m-Hindernislauf besonders deutlich.  
  




Frankfurter Sportgala
Hacker und Heidler nehmen Ehrung entgegen

Abgesehen von den Schwimmern, deren Kurzbahn-Saison mitten in den Jahresausklang hineinfällt, können die meisten Athletinnen und Athleten des Hessenteams bereits einen Rückblick auf das vorolympische Jahr 2011 wagen. Dies war auch bei der ersten Frankfurter Sportgala in der Ballsporthalle der Fall, wo mehr als 900 Aktive, Freunde und Förderer des Frankfurter Sports die Erfolge des zurückliegenden Jahres feierten.

Die erstmals vergebene Auszeichnung eines Frankfurter Sportlers des Jahres ging an den Ruderer Marcel Hacker (RG Germania), der nach einer Rückenoperation im Sommer sehr kurzfristig wieder ins Training einsteigen konnte und bei der Weltmeisterschaft Anfang September im slowenischen Bled mit einer sensationellen Leistung den vierten Platz im Einer erreichte. Hacker, der sich erklärtermaßen die Goldmedaille bei den Spielen in London zum Ziel gesetzt hat, wird schon bald ins Trainingslager nach Portugal fliegen, um dort in die Olympiavorbereitung einzusteigen.

Preise in allen wichtigen Kategorien

Bei den Frauen wurde die Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) geehrt, die in diesem Jahr eine bisher nie dagewesene Siegesserie hingelegt hatte, die durch ihren bei den Halleschen Werfertagen aufgestellten Weltrekord über 79,42 Meter gekrönt wurde. Bei der Weltmeisterschaft im koreanischen Daegu gewann Heidler die Silbermedaille. Die weiteren Auszeichnungen gingen u.a. unter den Augen des Vorsitzenden der Stiftung Sporthilfe Hessen, Prof. Dr. Heinz Zielinski, an die ebenfalls für Eintracht Frankfurt startende Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause (Nachwuchssportlerin des Jahres), die in Daegu den neunten Platz belegt hatte. Nachwuchssportler des Jahres wurde der Turner Jonas Stüdemann (TSG Nordwest), die Preise in den Kategorie Behindertensport nahmen der Ruderer Michael Schulz und die Rollstuhlbasketballerin Heike Friedrich (Mainhatten Skywheelers) entgegen. Mannschaft des Jahres wurde das Eishockey-Team der Löwen und für seine herausragende sportliche Karriere wurde der zurückgetretene Basketballnationalspieler Marcel Roller geehrt.






Ehrung der Meister

Hessens junge Leichtathleten im Rampenlicht



Die vom Hessischen Leichtathletik-Förderverein (LFH) im Keltenmuseum am Glauberg durchgeführte Veranstaltung zur "Ehrung der Meister" stand ganz im Zeichen der jungen Athleten, die bereits Mitglieder des Hessenteams 2012 sind oder aber auf absehbare Zeit gute Chancen haben, in diese Spitzengruppe aufgenommen zu werden.

Besonders gewürdigt wurde die Leistung von Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt), die mit ihren erst 19 Jahren nicht nur die WM-Qualifikation für Daegu (Korera) geschafft hatte, sondern dort im Finale über 3000m-Hindernis auf einem hervorragenden neunten Platz einkam. Darüber hinaus wurde Krause U-20 Europameisterin über 2000m-Hindernis sowie Deutsche Juniorenmeisterin im Crosslauf. Auch Musa Roba-Kinkal (Gelnhausen) ist auf der Langstrecke zu Hause. Der 22 Jahre alte gebürtige Äthiopier wurde Deutscher Jugendmeister im Crosslauf, im Halbmarathon sowie im 10.000m-Lauf; hinzu kam über diese Distanz eine Bronzemedaille bei der U-23 Europameisterschaft.

Ehrung für Trainer

Ein erfolgreiches Jahr hatte auch Christiane Klopsch (LG Friedberg-Fauerbach), die sich als 400m-Läuferin ausgezeichnet entwickelt hat. Sie wurde erstmals Deutsche Meisterin bei den Aktiven, außerdem Deutsche Juniorenmeisterin und erreichte bei der U-23 EM den sechsten Rang. Sara Gambetta (LG Eintracht Frankfurt), die U-20 Vizeeuropameisterin im Siebenkampf wurde, konnte sich gemeinsam mit ihrem Vater Carlos Gambetta feiern lassen, der als bester hessischer Trainer für den Nachwuchsbereich geehrt wurde. Zum "übergeordneten" Trainer des Jahres wurde Wolfgang Heinig gekürt, der u.a. Gesa Felicitas Krause trainiert. Gewürdigt wurden des Weiteren die Diskuswerferin Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund), der Sprinter Felix Göltl (TuS Kriftel) und der 400m-Läufer Niklas Zender (LG Eintracht Frankfurt).

Abschiede

Ihre Karriere beendet hat die Hammerwerferin Andrea Bunjes (LG Eintracht Frankfurt), die bei der Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr noch einmal Dritte wurde. Die 35 Jahre alte Polizeikommissarin hatte bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 den elften Platz belegt und war im selben Jahr Deutsche Meisterin geworden. Zu ihren größten Erfolgen zählt darüber hinaus ein zehnter Rang bei der Europameisterschaft 2002 in München.  
Nach zahlreichen erfolgreichen Jahren bei der LG Friedberg-Fauerbach hat sich der Sprinter Till Helmke aus Hessen verabschiedet. Er wechselt zum TSV Bayer Leverkusen.        

   



10. Olympische Ballnacht im Kurhaus in Wiesbaden

Landessportbund Hessen ehrt die "Sportler des Jahres"

 
Auch in diesem Jahr stand die Auszeichnung der Hessischen Sportlerinnen und Sportler des Jahres im Mittelpunkt der Olympischen Ballnacht, die bereits zum 10. Mal vom Landessportbund Hessen organisiert wurde. Verlagsleiter und Chefredakteure hessischer Medien hatten abgestimmt, welche Athleten das vom Casino Wiesbaden gestiftete Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.500 Euro (jeweils 1.000 Euro für die Sportler, Mannschaft und Trainer des Jahres, sowie 500 Euro für den Newcomer) am Abend mit nach Hause nehmen konnte.

Den Anfang machte Betty Heidler. Die Hammerwerferin und Weltrekordlerin erhielt die Ehrung zu „Hessens Sportlerin des Jahres“ bereits zum zweiten Mal in Folge. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier lobte als Laudator die beeindruckende Konstanz der für die LG Eintracht Frankfurt startenden Athletin und glaubt fest an ein erfolgreiches Abschneiden bei den Olympischen Spielen in London.
Auch Betty Heidler gab ihrer Hoffnung Ausdruck, 2012 von den Olympischen Spielen sowohl mit einer Goldmedaille als auch mit einem Wurf über 80 Meter zurückzukommen, „das wäre perfekt“, so die 27-Jährige.

„Hessens Sportler des Jahres“, Schwimmer Yannick Lebherz, nahm die Auszeichnung aus den Händen der Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes, Dr. Christa Thiel, entgegen. Der aktuelle deutsche Rekordhalter über 400m Lagen sicherte sich bei der Kurzbahn-EM in Eindhoven Gold über 200m Rücken und Silber über 400m Lagen. Der Sportsoldat beeindruckt jedoch nicht nur durch sportliche Erfolge, auch sein ehrenamtliches Engagement macht den Athleten vom DSW 1912 Darmstadt zu einem echten Sympathieträger in seiner hessischen Heimat.

 
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Hessens Sportlerin des Jahres, Betty Heidler, (M.) gemeinsam mit Rolf Müller, Präsident des LSBH, (l.)
und Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident, (r.).

Krönung einer erfolgreichen Saison: Schwimmer   Yannick Lebherz (r.) nahm die Auszeichnung aus den
Händen von DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel entgegen.

  

Eine junge Sportlerin hat in diesem Jahr ganz besonders positiv von sich Reden gemacht und wurde somit auch verdient zum „Newcomer des Jahres“ gewählt. Gesa Felicitas Krause von der LG Eintracht Frankfurt kann auf ein wahres Rekordjahr verweisen, das mit dem 9. Platz und neuem Junioren-Europarekord über 3000m Hindernis bei der Leichtathletik-WM in Daegu seinen Höhepunkt fand. Auch Hessens Sportminister Boris Rhein, der die Ehrung auf der Bühne vornahm, zeigte sich voll des Lobes über die eindrucksvolle Titelsammlung der erst 19-jährigen Athletin.

Auf das bisher erfolgreichste Jahr seiner Karriere blickt Schwimmer Daniel Christian Simon zurück, der die Wahl zu „Hessens Sportler des Jahres in der Kategorie Behindertensport“ nach 2010 erneut für sich entschied. Laudator Dr. Helmut Müller, Oberbürgermeister von Wiesbaden, würdigte die bisherige Laufbahn des sehbehinderten Ausnahmeschwimmers, der allein 2011 bei der IPC-WM 2 Gold,- 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen errang, obwohl er erst 2004 aktiv ins Wettkampfgeschehen einstieg.

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Zum ersten Mal im Kurhaus und gleich zur besten
Nachwuchsathletin geehrt: Gesa Felicitas Krause und
Hessens Innen- und Sportminister Boris Rhein.

Einer der erfolgreichsten hessischen Athleten: Daniel
Christian Simon (r.) gemeinsam mit Thomas Freiherr
von Stenglin, Spielbank Wiesbaden (l.), und Rolf Müller.

Die Mannschaft des Rollstuhl-Sport-Vereins Lahn Dill ist zwar nicht jedem gleich ein Begriff, braucht sich aber bezogen auf die sportlichen Erfolge keinesfalls hinter den großen Namen wie Betty Heidler oder Yannick Lebherz zu verstecken. 2011 gewann sie als erste hessische Mannschaft den Weltpokal und abermals den Deutschen Meistertitel und wurde somit verdient als „Mannschaft des Jahres“ geehrt. Spielerin Gesche Schünemann und Manager Sven Köppe nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Mannschaft von Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, ehemaliger Bundesforschungsminister, entgegen.

Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen, hielt am Abend die Laudatio für den „Trainer des Jahres“ und fand viele anerkennende Worte für den Mann, mit dem die Erfolgsgeschichte des deutschen Hammerwurfs eng verbunden ist. Michael Deyhle formte unter anderem Weltrekordlerin Betty Heidler, Kathrin Klaas und Andrea Bunjes zu international erfolgreichen Spitzenathletinnen. Ein Ende des Erfolgswegs ist nicht in Sicht, der mit den Olympischen Spielen 2012 in London einen weiteren Höhepunkt erreichen soll.

Den krönenden Abschluss der Sportlerehrung 2011 bildete eine Auszeichnung, die in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurde. Fußball-Rekordnationalspielerin Birgit Prinz und Basketballer Pascal Roller wurden für Lebenswerk und ihre Verdienste um den hessischen Spitzensport geehrt. So unterschiedlich die Karrieren beider Sportler verliefen, es eint sie ihr professionelles und vorbildliches Verhalten innerhalb und außerhalb des Wettkampfgeschehens, so Lutz Arndt, Vizepräsident des lsb-h, der die Ehrung am Abend vornahm.


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"Trainer des Jahres" Michael Deyhle (r.) hatte gleich
doppelten Grund zur Freude: Sein Schützling Betty
Heidler wurde ebenfalls ausgezeichnet.

 Pascal Roller (M.) und Birgit Prinz (r.) erhielten die Auszeich-
 nung für das "Lebenswerk". Sie wurde zum ersten Mal
 vergeben.



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11. BILD metropress-Cup in Friedberg

Golfer spenden 15.000 Euro an die Stiftung


Der BILD metropress-Golfcup ging am 12. August in Friedberg in die mittlerweile 11. Runde und stand in diesem Jahr unter dem Motto "Fire & Ice". Mehr als 100 Golffreunde trafen sich im Golfpark am Löwenhof, um den Schläger für den guten Zweck zu schwingen. Erstmalig übernahm der Hessische Minister des Innern und für Sport, Boris Rhein, die Schirmherrschaft. Er zeigte sich begeistert ob des großen karitativen Engagements der Anwesenden, darunter zahlreiche Prominente wie Boxweltmeister Sven Ottke, Diskus-Olympiasieger Lars Riedel oder die Fußballweltmeister Andy Möller und Bernd Hölzenbein.

Die Veranstalter des Turniers, BILD Frankfurt und die Frankfurter PR-Agentur metropress, wählten in diesem Jahr gleich 2 Hilfsorganisationen aus, denen die Erlöse aus Startgeldern, Tombola und weiteren Spenden zugute kommen. Sowohl "Ein Herz für Kinder" als auch die "Stiftung Sporthilfe Hessen" nahmen am Ende einen Spendenscheck in Höhe von je 15.000 Euro aus den Händen von Moderator Jörg Wontorra entgegen. Prof. Dr. Heinz Zielinski und Meike Freitag,, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführerin der Stiftung, bedankten sich persönlich am Abend bei den Gästen und Organisatoren für ihre Unterstützung. "Veranstaltungen wie diese helfen uns, hessische Sportler auf ihrem Karriereweg in dem erforderlichen Umfang zu unterstützen", so Prof. Dr. Heinz Zielinski. Sportliche Gewinner gab es natürlich auch: Dr. Joachim Guntermann (GC Öschberghof) siegte bei den Männern, Anne Schmidt (Gut Waldshagen) bei den Damen.




Frühjahrssitzung der Stiftung Sporthilfe Hessen  
Stiftung stellt drei neue Kuratoren vor

Erfreuliche Nachrichten sowohl aus dem Hessischen Innen- und Sportministerium, als auch von den Wettkampfplätzen sowie die Vorstellung dreier neuer Kuratoren krönten die Frühjahrssitzung der Stiftung Sporthilfe Hessen Ende Mai im Kurhaus Wiesbaden. Im Anschluss an die turnusmäßige Sitzung trafen sich Kuratoren, Vorstandsmitglieder und geförderte Athleten im Käfer’s zu einem Empfang und ließen die Ereignisse der vergangenen Monate Revue passieren. Der grandiose Weltrekordwurf von Betty Heidler und zahlreiche weitere ausgezeichnete Ergebnisse hessischer Athleten machen Hoffnung auf ein außergewöhnliches Sportjahr 2011.


Das Kuratorium der Stiftung Sporthilfe Hessen wird ab sofort durch drei Persönlichkeiten verstärkt, die für Kompetenz und ausgewiesene Expertise in der Welt des Sports stehen. Vorgestellt wurden Kurt Denk, Initiator und langjähriger Kopf des Ironman Germany, Dr. Johannes Peil sowie Peter Völker. Dr. Peil ist Leitender Arzt der Sportklinik Bad Nauheim und betreut seit mehr als 15 Jahren Spitzensportler verschiedenster Disziplinen. Peter Völker ist seit 1981 erster Vorsitzender der Turngemeinde Bornheim 1860 e.V., dem größten Verein in Hessen und einer der zehn mitgliederstärksten Sport-Clubs in Deutschland.

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Setzen sich aktiv für die Stiftung ein: (v.l.n.r.) Peter Völker (TG Bornheim), Dr.
Klaus Gramlich (ELITE Objekt
service), Dr. Johannes Peil (Sportklinik Bad Nauheim),
Prof. Dr. Hans Michael Ockenfels (Hautklinik Hanau),
Kurt Denk, Dr. Johanna Höhl
(Kelterei Höhl), Thomas Götzfried (Götzfried AG).


Mittel für Internatsförderung fließen


Im Vorfeld der Kuratoriumssitzung hatte der Hessische Innen- und Sportminister Boris Rhein die Mittel für die Internatsförderung erneut bewilligt. Die Übergabe des Bescheids an den Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Rolf Müller übernahm stellvertretend für den Minister Prof. Dr. Heinz Zielinski, Leitender Ministerialdirigent im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport.

 

Dass gerade die Internatsförderung zu den wichtigsten und erfolgreichsten Instrumenten der Stiftung zählt, unterstreicht der Werdegang von Siebenkämpferin Sara Gambetta. Das aufstrebende Talent betonte die Vorteile, die sie durch das Sportinternat erfahren hat, in dem sie seit August 2010 lebt und trainiert. Durch die „hervorragende Trainingsbedingungen“ und die bessere Vereinbarkeit von Sport und Schule ließen erste Erfolge nicht lang auf sich warten. So belegte sie bei der U20-Weltmeisterschaft 2010 im kanadischen Moncton einen hervorragenden 2. Platz und konzentriert sich nun auf die Qualifikation für die U20-EM 2011 in Estland.

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Freuen sich über die Unterstützung des Landes Hessen zur Internatsförderung: (v.l.n.r.)
Prof. Dr. Heinz
Zielinski, Saba Bolaghi, Sara Gambetta, Dr. Rolf Müller, Marco di Carli.

 

 

Duale Karriere bei Athleten hoch im Kurs

Ähnlich Erfreuliches hatte auch Ringer Saba Bolaghi zu berichten. Der Student der Sportwissenschaft und Pädagogik erzielte mit der Bronze-Medaille bei der Heim-EM in Dortmund in diesem Jahr seinen bislang größten sportlichen Erfolg – und dies trotz gebrochener Rippe.

 

Ebenfalls unter den Gästen: Schwimmer Marco di Carli, der wie viele seiner Sportlerkollegen den Weg der dualen Karriere beschreitet. Als Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei strebt er eine Laufbahn als Kommissar an und freut sich dabei über die doppelte Unterstützung - von seinem Arbeitgeber der Polizei und der Stiftung Sporthilfe Hessen. So kann er sich konsequent und intensiv auf sein nächstes großes Ziel vorbereiten: Er will 2012 nach London und nach 2004 in Athen erneut ein Olympia-Finale erreichen.


Ein neues Gesicht stellte Trainer Michael Deyhle vor. Die Hammerwerferin Gabi Wohlfarth erzielte bei den Halleschen Werfertagen Ende Mai mit 64,03m eine neue persönliche Bestleistung und kann sich nun berechtige Hoffnungen für die Universiade im August sowie die Junioren-WM Anfang Juli in Frankreich machen. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von ihrem Trainer, sondern auch von ihrem sportlichen Vorbild: Vereinskollegin und Weltrekordlerin Betty Heidler.

 




Pressetermin im Casino:


Spielbank Wiesbaden ist neuer starker Partner der Sporthilfe Hessen


Das umfangreiche Förder- und Leistungsspektrum der Stiftung Sporthilfe Hessen ist ohne externe Unterstützer nicht zu realisieren. Umso mehr freut sich die Stiftung über einen neuen starken Partner, der sich durch ein ebenso großes Engagement für den Sport auszeichnet – die Spielbank Wiesbaden. Hand in Hand für den Sport in Hessen lautet der Leitsatz der seit Jahresbeginn laufenden Zusammenarbeit. Was die Partner damit verbinden, stellten Professor Dr. Heinz Zielinski, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen, und Freiherr Thomas von Stenglin, Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden, Medienvertretern Ende März in einem Pressegespräch vor.

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Hand in Hand für den Sport in Hessen: (v.l.n.r.) Betty Heidler, Prof. Dr. Heinz Zielinski (Stiftung Sporthilfe Hessen), Thomas Freiherr von Stenglin (Spielbank Wiesbaden), Ariane Friedrich.


Besonders erfreulich für den hessischen Spitzen- und Nachwuchssport: Die Spielbank unterstützt die Stiftung Sporthilfe Hessen mit einer jährlichen Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro – und dies langfristig wie Thomas von Stenglin versicherte. In einer lockeren Gesprächsrunde im Spielsaal der Spielbank Wiesbaden erfuhren die Journalisten Einzelheiten über die Aufgaben und Ziele der Partnerschaft und nutzten die Möglichkeit für einen regen Gedankenaustausch mit den Verantwortlichen.

Für besonderes Interesse der Medien sorgten auch zwei Spitzensportlerinnen, die zur Präsentation der Partnerschaft nach Wiesbaden gekommen waren. Betty Heidler und Ariane Friedrich, begleitet von ihren Trainern Michael Deyhle und Günter Eisinger, berichteten über die individuelle Förderung durch die Stiftung, gaben aber auch so manchen Einblick ins persönliche Wohlbefinden. „Hätte ich die Förderbeträge nicht gehabt, hätte ich aufhören müssen“, unterstrich die deutsche Hochsprung-Rekordhalterin, die sich im Dezember 2010 eine schwere Achillessehnenverletzung zugezogen hatte. Nun hofft sie, im Juni wieder ins Training einsteigen zu können. Auch Hammerwerferin Betty Heidler bezeugte aus eigener Erfahrung den hohen Wert der Förderung. „Es läuft gut“, sagte die Weltmeisterin gutgelaunt mit Blick auf die anlaufende Wettkampfsaison.


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Gaben interessante Einblicke in die hessische Sportförderung: Günter Eisinger, Ariane Friedrich, Prof. Dr. Heinz Zielinski, Thomas Freiherr von Stenglin, Betty Heidler, Michael Deyhle.

Zufriedene Gesichter gab es vor allem bei den neuen Partnern. „In der Spielbank Wiesbaden, die in der 1. Liga der deutschen und europäischen Spielbanken spielt, sind wir dem Leistungsgedanken seit jeher verpflichtet“, erklärte Thomas von Stenglin. Man engagiere sich sowohl im kulturellen wie auch im gesellschaftlichen und sportlichen Leben. So ist die Spielbank beispielsweise langjähriger Partner der Olympischen Ballnacht des Landessportbundes Hessen und fördert auch direkt Talente wie den Zehnkämpfer Jan-Felix Knobel und Siebenkämpferin Carolin Schäfer. Die Unterstützung erstklassiger Sportlerinnen und Sportler, die von der Stiftung Sporthilfe Hessen gefördert werden, sei nur konsequent.

Die Stiftung, bekräftigte Prof. Dr. Zielinski, helfe jungen Athleten bei der Vereinbarkeit einer Sportkarriere mit Schule und Ausbildung. Und sie erleichtert seit ihrer Gründung im Jahr 2001 den Trainingsalltag der sportlichen Nachwuchstalente, in dem sie finanzielle Zuschüsse etwa zu Fahrtkosten und Trainingsmaßnahmen gewährt. „Diese Zuwendungen sind nur dank des Engagements unserer Partner möglich“, erklärte der Stiftungsvorsitzende. Neben dem neuen starken Partner Spielbank Wiesbaden gehören Lotto Hessen, die Glücksspirale und die Helaba zu den Förderern der Stiftung. Sie haben es ermöglicht, dass die Stiftung Sporthilfe Hessen seit der Gründung Nachwuchstalente und Spitzensportler mit insgesamt 1,8 Millionen Euro unterstützen konnte.

   


Anerkennung mit langer Tradition


Seit mehr als 50 Jahren werden die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen einer Großveranstaltung geehrt, die in diesem Jahr im Festsaal des Marriott Hotels ausgetragen wurde. Unter den ausgezeichneten Athleten befanden sich in den unterschiedlichsten Sportarten auch zahlreiche Mitglieder des aktuellen Hessenteams: "Ich freue mich jedes Mal auf diese Veranstaltung. Die Anerkennung seitens der Stadt tut gut", sagte Hammerwurf-Europameisterin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt), die allerdings nicht die einzige Leichtathletin war, deren Vorjahresleistung die entsprechende Anerkennung fand. Auch Martin Günther, der im Hochsprung das Finale der Hallen-WM erreicht hatte und Disziplinenkollegin Ariane Friedrich, die bei der EM Dritte geworden war sowie die deutsche Siebenkampfmeisterin Claudia Rath und Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause (alle Eintracht Frankfurt) zählten zu den Geehrten.   

Erfolgreiche Schwimmer

Neben den zahlreichen Leichtathleten freuten sich auch der Behindertenradfahrer Klaus Lungershausen (RSC Mars-Rotweiss Frankfurt), der frisch gekürte deutsche Meister der Freistilringer bis 66 Kg, Saba Bolaghi (ASV Griesheim/RWG Königshofen) , sowie Ruderer Marcel Hacker (FRG Germania) als amtierender Deutscher Meister über die Auszeichnung. Aus Sicht der Schwimmer kamen die junge Sarah Köhler (Deutsche Jugendmeisterin Kurzbahn 800m-Freistil), Annika Mehlhorn (Deutsche Meisterin 200m-Lagen) sowie Marco di Carli (Deutscher Meister 4x 100m-Freistil von 2009) hinzu. rosa, März  2011          
    

 


Kontinuität im Führungsgremium der Stiftung Sporthilfe Hessen


Die Hessische Landesregierung und der Landessportbund Hessen e.V. setzen auf Kontinuität und haben die bisherigen Vorstandsmitglieder der Stiftung Sporthilfe Hessen für eine weitere Amtszeit in das Führungsgremium berufen. In der Sitzung vom 9. Februar 2011 hat der Vorstand den Vorsitzenden, Prof. Dr. Heinz Zielinski, und den stellvertretenden Vorsitzenden, Lutz Arndt, in ihren Ämtern bestätigt.

Der Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen besteht aus sechs Mitgliedern. Jeweils drei Vertreter werden von dem für den Sport in Hessen zuständigen Ministerium (HMdIS) und dem Landessportbund Hessen e.V. (LSBH) benannt und berufen. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Boris Rhein, der Hessische Minister des Innern und für Sport, berief Prof. Dr. Heinz Zielinski, Dr. Heinz-Georg Sundermann (Geschäftsführer Lotto Hessen) und Hans-Dieter Brenner (Vorstandsvorsitzender der Helaba) in das Gremium. Der LSBH hat weiterhin Ralf Koch, Lutz Arndt und Helmut Meister für den Vorstand benannt.

Die Stiftung Sporthilfe Hessen hat sich seit ihrer Gründung 2001 zu einem wichtigen Instrument zur Förderung des Leistungs- und Nachwuchssports in Hessen entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren schüttete die Förderinstitution insgesamt 1,8 Mio. Euro an Athletinnen und Athleten aus. 2010 unterstützte die Stiftung 190 Sportlerinnen und Sportler, darunter 40 im Hessenteam. Die Stiftung leistet u.a. Unterstützung bei Trainingslager-, Fahrt- und Internatskosten. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Zielinski, hofft mit seinen Vorstandskollegen die Stiftung im Sinne des Hessischen Leistungssports weiterentwickeln zu können. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren“ unterstrich Zielinski.
      
         



Bündelung der Kräfte

Hessen ist im Rollstuhlbasketball eine Hochburg. Mit dem Deutschen Rekordmeister und Weltpokalsieger RSV Lahn-Dill (Gießen) sowie den Mainhatten Skywheelers vom RSC Frankfurt existieren in direkter Nachbarschaft zwei Bundesligamannschaften, die auch einen Großteil der Nationalteams stellen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Jahr vor den Paralympischen Spielen in London 2012 ein neues Landesleistungszentrum installiert, das die beiden Vereine künftig enger miteinander verkoppelt. "Unsere Kräfte können auf diese Weise viel besser gebündelt werden", sagte Gerhard Knapp, der als Präsident des Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes noch in diesem Jahr von einer weiteren Aufwertung der Kadertraingsgemeinschaft ausgeht. Im Zuge einer besseren Strukturierung der Arbeit mit den Kaderathletinnen und -athleten soll ein Paralympischer Trainingsstützpunkt des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (HBRS) entstehen.

Gleichwertige Partner

Derartige Kooperationen werden voraussichtlich nicht auf Hessen beschränkt bleiben, sondern sollen sich, geografisch passend verteilt, über das gesamte Bundesgebiet erstrecken; etwa wird ein südlicher Stützpunkt in München entstehen. Pierre Fontaine, Teammanager der Skywheeler, sieht in der neuen Kooperation trotz der harten sportlichen Konkurrenz innerhalb Hessens viele Vorteile und begreift den RSC Frankfurt keineswegs aus Juniorpartner. Aufgrund der Tatsache, dass in Gießen seit Jahren unter professionellen Bedingungen gearbeitet werden kann, während die finanzielle Lage beim RSC und in Abhängigkeit von den jeweiligen Sponsoren sehr schwankt, könnte dieser Eindruch entstehen. Doch die Skywheeler können ihre Jugendarbeit genauso in die Waagschale werfen wie die Nähe zur Unfallklinik in Frankfurt. Unmittelbar aus der Rehabilitation heraus konnten sich Rollstuhlbasketballer schon so manches Talent an Land ziehen.  rosa, Februar 2011    
         




Krönender Jahresabschluss


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Im Mittelpunkt: Daniel Simon freut sich über die Ehrung seiner Heimatstadt 

Die Serie der Auszeichnungen reißt für Daniel Simon derzeit nicht ab. Wenige Tage vor Weihnachten wurde der sehbehinderte Hochleistungsschwimmer zu Darmstadts Sportler des Jahres 2010 gekürt. Die von OB Walter Hoffmann vorgenommene Ehrung in der Böllenfalltorhalle kommentierte der 22 Jahre alte Student, der als Fernziel die Paralympics in London 2012 ansteuert, mit einer Portion Lokalkolorit: "Es macht mich schon sehr stolz, in meiner Heimatstadt so einen Preis zu bekommen."

Das Ziel heißt London

Für Simon, der als Kurzbahn-Weltmeister über 50 Meter Freistil, Vizeweltmeister, Europameister sowie Welt- und Europarekordler eine grandiose Erfolgsserie aufweisen kann, wird auch das kommende Jahr 2011 reichlich Herausforderungen bieten. An erster Stelle zählen dazu die Europameisterschaft in Berlin im Juni und danach die Weltmeisterschaft der Sehbehinderten in der Türkei. Dank eines Stipendiums der Stiftung Sporthilfe Hessen kann er Hochleistungssport und Studium einigermaßen stressfrei verknüpfen. Der Erfolg von Daniel Simon spricht für sich: "Wir sind stolz auf diesen Sportler", sagte Sportamtsleiter Torsten Rasch in seiner Laudatio. rosa, Dezember 2010            





Weitere Ehrung für Simon

Im Rahmen eines Festakts wurde im Offenbacher Plaza Hotel in sieben verschiedenen Kategorien erstmals der Rheinmain Sport Award verliehen. Mit dabei war wieder einmal Handicapschwimmer Daniel Simon (Darmstadt), der nach seiner Ehrung durch den Hessischen Behindertensportverband nun auch als Rheinmain-Sportler 2010 ausgezeichnet wurde. Bei der in "Oscar-Manier" über die Bühne gegangenen Siegervorstellung befand sich Simon in bester Gesellschaft: Auch Formel-1-Star Sebastian Vettel aus Heppenheim freute  sich über den neu geschaffenen Preis. rosa, August 2010





Duale Karriere im Fokus


Die Kuratoriumssitzung der Stiftung Sporthilfe Hessen war in diesem Jahr mit einem lockeren Ausklang im Bistro-Restaurant Schubeck´s Check Inn am Egelsbacher Flughafen verbunden. Kuratoren und Vorstandsmitglieder erhielten einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Athletinnen und Athleten.


Authentisch und mit jugendlichem Elan schilderte Hessenteammitglied Jan-Felix Knobel (LG Eintracht Frankfurt) den Spagat zwischen Hochleistungssport und Studium. Der mit 21 Jahren jüngste Deutsche Meister, den es im Zehnkampf bisher gegeben hat, ist an der Fachhochschule Rhein-Main für Architektur eingeschrieben. Aus der Konstruktion eines Gartenhaus-Modells zieht Knobel, der in diesem Jahr erstmals beim Kultmeeting der leichtathletischen Königsklasse im österreichischen Götzis mitgetan hatte, einen für ihn notwendigen mentalen Ausgleich.  

Variable Wege ins Berufsleben

Vereinskollegin Xenia Atschkinazde hat sich für ein Studium innerhalb der Sportfördergruppe der hessischen Polizei entschieden, das auf die speziellen Erfordernisse des Hochleistungssports abgestimmt ist. Für die ebenfalls 21 Jahre alte Weitspringerin mit russischen Wurzeln steht im Herbst die Zwischenprüfung zur Polizeikommissarin an. Zeitgleich zu dieser wichtigen Prüfungssituation müssen Wettkampfreisen koordiniert werden. Trotz ihrer Jugend hatte Atschkinadze mit Verletzungen zu kämpfen und ist deshalb froh, weiterhin auf die Förderung durch die Stiftung Sporthilfe Hessen bauen zu können. Ihre Fahrtkosten zwischen Ausbildungs- und Trainingsstätte werden gedeckt.    

Auf den Spuren von Timo Boll

Werner Schaefer, der Leiter des Olympiastützpunktes Hessen, konnte als Talkmaster im Schubeck´s Check Inn allerdings noch mit einem jungen Athleten aufwarten, der den Weg ins Profigeschäft anstrebt. Tischtenniscrack Partick Franziska (TG Hanau),  der amtierende Deutsche Jugendmeister, will in der Weltrangliste so schnell wie möglich nach oben klettern -  Schule  und Leistungsstraining könnte er schon heute kaum noch miteinander verbinden. Der 17 Jahre alte Realschulabsolvent aus Bensheim im Odenwald, der in seiner Freizeit gerne englische Bücher liest, ist trotz seiner Profiambitionen froh, dass ihm die Stiftung im Herbst 2009 einen Konditionslehrgang ermöglicht hat.

Große Träume, realistische Ziele

Die verschiedenartige Situation der in Egelsbach befragten Athletinnen und Athleten spiegelt sich auch in deren Zielsetzungen wieder: Patrick Franziska will in seiner Altersklasse Weltmeister werden, Jan-Felix Knobel strebt in der Aktivenklasse die Weltklassemarke von 8000 Punkten an und will sich für die Leichtathletik-EM in Barcelona qualifizierien. Xenia Atschkinadze will schlichtweg gesund bleiben. Juni 2010            
            
                  
 
 


Simon vom Verband gefeiert 


Unter dem Motto "Gesicht zeigen" hat der Hessische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) erstmals seine erfolgreichsten Athletinnen und Athleten geehrt. In der Kategorie Individualsport wurde der Schwimmer Daniel Simon (DSW/VSG Darmstadt) als Jahresbester 2010 ausgezeichnet.


Es war passend, dass Meike Freitag als ehemalige deutsche Spitzenschwimmerin und Geschäftsführerin der Stiftung Sporthilfe Hessen im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses
als Patin von Daniel Simon berufen war und dem derzeit herausragenden deutschen Handicapschwimmer seinen Preis überreichte. Simon, der in der Sehbehindertenklasse an den Start geht und Ende vergangenen Jahres in Rio de Janeiro Weltmeister über 50m-Freistil wurde, nahm die Auszeichnung zum "Sportler des Jahres" unter den Augen von rund 90 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft entgegen; als Moderatorin machte Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund eine gute Figur.
 
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Daniel Simon (links) wird von Ralf-Rainer Klatt (LSB h) beglückwünscht 


"Wir wollen die Leistungen der Aktiven und Förderer sichtbar machen und ihnen die Aufmerksamkeit verschaffen, die ihnen aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements zusteht", sagte Gerhard Knapp. Der Präsident des Hessischen Behindertensportverbandes befand sich bei der erstmals ausgetragenen Veranstaltung, die sich zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des hessischen Sports entwickeln soll, in prominenter Gesellschaft. Die Schirmherrschaft und Anwesenheit nicht nur von von Hessens Innen- und Sportminister Volker Bouffier, sondern auch von Gerhard Möller, dem Fuldaer Oberbürgermeister, waren ein wichtiges Signal für die Zukunft. Weitere Pristräger in den Kategorien Breitensport, Mannschaftssport und Ehrenpreis waren der Tischtennisspieler Rolf Beck, die Deutschen Fußballmeister von der SSG Blista Marburg und Helga Stappeltion, die sich als Landessportwartin seit 40 Jahren vorbildlich um dien Breiten- und Rehasport verdient gemacht hat.  rosa, April 2010    

              

 


Erfolgreiche Prüfungen bei der hessischen Polizei

Insgesamt 14 hessische Spitzensportler haben an der 2009 vom DOSB als "Hochschule des Spitzensports" ausgezeichneten Verwaltungshochschule (VFH) in Wiesbaden ihr Studium abgeschlossen und sind nun Polizeikommissare. Es ist der erste Jahrgang in der Sportfördergruppe der hessischen Bereitschaftspolizei (HBP), der seit dem Jahr 2005 eine dem Spitzensport angepasste Ausbildung in Anspruch nehmen durfte. Von regulär drei Jahren wurde der Studiengang deshalb auf 4,5 Jahre ausgedehnt.

Eine Fülle beruflicher Optionen


Prominenteste Absolventin ist sicherlich Hochsprung-As Ariane Friedrich, die von einem Lehramtsstudium zur Polizei gewechselt war und davon überzeugt ist, ihren Traumberuf gefunden zu haben. Aber auch die Hammerwerferinnen Kathrin Klaas und Andrea Bunjes haben nun ihr Examen in der Tasche und werden voraussichtlich schon bald in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen eingesetzt. Christian Reitz (Kriftel) wiederum, der bei den Olympischen Spielen in Peking mit der Schnellfeuerpistole die Bronzemedaille gewonnen hat, beabsichtigt eine Weiterqualifikation zum Waffensachverständigen.  Und auch zwei Schwimmer haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski wird bei der Wasserschutzpolizei eine passende Tätigkeit finden; Annika Mehlhorn wiederum ist bereits im Streifendienst in Frankfurt  im Einsatz. Die erfolgreichen Abschlussprüfungen haben gezeigt, dass sich Studium und Spitzensport - wenn für die Athletinnen und Athleten optimale Voraussetzungen geschaffen werden - sehr gut miteinander vereinbaren lassen. Spitzenleistungen sind dann, wie sich gezeigt hat, in beiden Bereichen gleichzeitig möglich.  
      




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auenfußball stellt Mannschaft des Jahres

Bei der Wahl zu den Sportlern des Jahres im Kurhaus in Baden-Baden hat sich die mit zahlreichen Hessinnen bestückte deutsche Nationalelf der Frauen klar durchsetzen können. Mit 2846 Jurystimmen gewannen die Europameisterinnen von Helsinki 2009 vor dem deutschen Fußballmeister der Männer, VFL Wolfsburg (1888 Stimmen), und dem Deutschland-Achter (1709 Stimmen).
Weniger als zwei Jahre vor der Frauenweltmeisterschaft 2011 im eigenen Land hat sich das Team von Bundestrainerin Silvia Neid durch seinen überlegenen EM-Sieg mit 6:2 (2:1) Treffern einmal mehr als heißer Titelfavorit auch für die WM empfohlen, wo die Deutschen ohnehin Titelverteidigerinnen sind. Neben Spielführerin Birgit Prinz (1.FFC Frankfurt) befinden sich  mit Torfrau Nadine Angerer, Saskia Bertusiak, Ariane Hingst und Kerstin Garefrekes aktuell fünf Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt in den Reihen der Nationalelf.  Dez. 09          




Ariane Friedrich erhält Ehrung von Polizei

 
Die WM-Bronzemedaillengewinnerin von Berlin im Hochsprung ist im Schloss Langenselbold zur Hessischen Polizeisportlerin des  Jahres 2009 gewählt worden. Die Weltklasseathletin von LG Eintracht Frankfurt, die in diesem Jahr auch den deutschen Freiluftrekord auf 2,06 Meter verbessert hat, steckt derzeit und noch bis in den Januar hinein, in den Abschlussprüfungen zur Kommissarin. Nachdem die gebürtige Thüringerin zunächst ein Lehramtsstudium begonnen hatte, war der Wechsel ins Polizeifach für sie die richtige Eentscheidung gewesen. Immer wieder hat Friedrich betont, dass der Beruf der Kommissarin "schon immer ihr Traum" gewesen sei. Dez. 09  
 





  Sporthilfe forciert Öffentlichkeitsarbeit

 
 
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Mehr als 120 Stiftungen nutzten die Gelegenheit, sich beim Hessischen Stiftungstag 2009 im Wiesbadener Kurhaus zu präsentieren. Bei der zum dritten Mal durchgeführten Veranstaltung war die Stiftung Sporthilfe Hessen aber nicht nur mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Spitzensportlern vertreten, sondern stand darüber hinaus als potenzielle "Stiftung des Jahres" zur Wahl. Paralympicssiegerin Manuela Schmermund, 400m-Läufer Kamghe Gaba wie auch der Moderne Fünfkämpfer Steffen Gebhardt beantworteten die zahlreichen Besucherfragen am Sporthilfestand. 
Sehr schnell konnten sie die weit verbreitete Meinung, dass Spitzensportler "schon genug Geld verdienen" ins richtige Licht rücken. Aber auch ehemalige hessische Leistungsträger wie Fußballweltmeisterin Nia Künzer und Meike Freitag, die als Schwimmerin über viele  Jahre  von der Stiftung Sporthilfe Hessen gefördert wurde und inzwischen deren Geschäftsführerin ist, brachten den Interessierten die Arbeit mit jungen Talenten und Olympiateilnehmern näher.

Stiftung des Jahres gewählt


Ministerpräsident Roland Koch unterstich derweil die zunehmende Bedeutung so genannter Bürgerstiftungen: "Diesem Thema tragen wir bei unserem dritten Stiftungstag in besonderer Weise Rechnung", so Koch, der die Bekanntgabe der "Stiftung des Jahres" allerdings Boris Rhein überlies. Der Staatssekretär im Hessischen Innenministerin beglückwünschte die von den Veranstaltungsbesuchern gewählte Stiftung "Kinderzukunft" (Rudolf-Walther-Stiftung). Auch wenn die Stiftung Sporthilfe Hessen diese mit € 10.000 dotierte Auszeichnung nicht gewinnen konnte, so ist sie in der Öffentlichkeit doch wieder ein Stückchen bekannter geworden. Nov. 09           
 



  

Hochschulsportverband ehrt Heidler und Meeuw


Aufgrund ihrer überzeugenden sportlichen Leistungen, aber auch der Art und Weise, wie beide Athleten Studium und Spitzensport miteinander verbinden, sind Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) und Rückenschwimmer Helge Meeuw (SG Frankfurt) vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Heidler, die bereits Polizeimeisterin ist und seit einiger Zeit Jura studiert, hatte im ablaufenden Jahr erstmals an der Universiade teilgenommen und dort auch gewonnen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die keine Selbstverständlichkeit darstellt. Schließlich gab es sehr viele Sportlerinnen, die auch an meiner Stelle hätten auf der Bühne stehen können", sagte die Vizeweltmeisterin von Berlin anlässlich der Preisverleihung in Hannover.
Helge Meeuw, der bei der Schwimm-WM in Rom Vizeweltmeister über 100m-Rücken wurde, will sein Medizinstudium innerhalb der Regelstudienzeit abschließen. Nachdem er sich bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking primär auf den Sport konzentriert hatte, versucht er seither - trotz harten Trainings - eine gleichwertige Verknüpfung von Sport und Studium herzustellen: "Für mich ist duale Karriere ein wichtiges Stichwort. Ich bin der Meinung, dass man schon während seiner Zeit als Leistungssportler an seine Zukunft und Ausbildung denken sollte." Nov. 09   

 


        
 
Großer Bahnhof für hessische Leichtathleten

Die diesjährige Meisterehrung des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) im Frankfurter Mövenpick-Hotel war noch einmal eine Rückschau auf die Weltmeisterschaft in Berlin. "Von insgesamt neun deutschen Medaillen haben unsere Hessen zwei gewonnen. Aber auch der Nachwuchs war sehr gut. Wir können uns über Ergebnisse freuen, die wir schon lange nicht mehr hatten", sagte HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke, die sich für die Unterstützung des hessischen Olympiastützpunktes in Frankfurt bei OSP-Leiter Werner Schäfer persönlich bedankte: "Ich bin dankbar, dass wir in ihrem Hause immer ein offenes Ohr finden."

Neue Dimensionen der Sportförderung

Die Grüße des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMdI)
überbrachte Ministerialdirigent Prof. Dr. Heinz Zielinski, der als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen die große Bedeutung der Sportförderung unterstrich. "Wir sind in Hessen in neue Dimensionen der Sportförderung vorgestoßen. Davon hat die Leichtathletik in besonderem Maße profitiert", betonte Zielinski, der es sich auch persönlich zur Aufgabe gemacht hat, "unsere Spitzenathleten nach Möglichkeit hier in Hessen zu halten."

Laudatio per Video

Zu den Geehrten gehörte an erster Stelle natürlich Hessens Sportlerin des Jahres, Ariane Friedrich. Die Bronzemedaillengewinnerin von Berlin ließ sich wegen eines grippalen Infekts jedoch von ihrem Trainer Günter Eisinger vertreten. Auch Hammerwerferin Betty Heidler, die in Berlin Silber gewonnen hatte, war verhindert, überbrachte für ihren Coach Michael Deyhle, der zum Trainer des Jahres gewählt wurde, allerdings herzliche Grüße per Videobotschaft: "Mit ihm ist nicht immer leicht Kirschenessen. Aber er ist eine Koryphäe und auf seinem Gebiet einer der besten Trainer der Welt." Hammerwurfkollegin Kathrin Klaas, die in Berlin als Vierte nur knapp an einer WM-Medaille vorbeigeschrammt war, wurde von Wolf-Blanke als "gefühlte Medaillengewinnerin" gefeiert und Klaas war auch bei weitem nicht die Einzige, die, was die Stimmung im Olypiastadion angeht, in rückblickendes Schwärmen geriet: "Eine atemberaubende Atmosphäre war das."      

Motivation, die dauerhaft trägt 

Auch Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch, der in Berlin Sechster wurde, zeigte sich vom seinem WM-Erlebnis beeindruckt: "Das Stadion war so laut, es war unglaublich." Behrenbruch, der die Olympiaqualifikation für Peking verpasst hatte, war  indessen selbstbewusst genug, für die WM Karten für an die € 2000.- zu ordern. Mit der Qualifikation hat es dann ja auch geklappt, wobei der Frankfurter im Wettkampf lange Zeit mit sich haderte. "Erst nach dem Hochsprung war ich sicher, dass da noch was geht." Die Gießener Weitspringerin Beatrice Marschek, die sich überraschend für die WM qualifiziert hatte, zehrt ebenfalls noch vom Großereignis des Jahres:  "Die WM hat mich sehr motiviert, in der Nationalmannschaft zu bleiben. Dei EM ist mein nächstes Ziel", sagte Marschek, die allerdings auch im Winter ihr Lehramtsstudium beenden möchte.

Beste Aussichten

           

Aus Sicht der Leichtathleten ist der hessische Spitzensport also mehr als gut aufgestellt, wobei vor allem die Mehrkämpfer mit einem geradezu sensationellen Potenzial aufwarten können. Jörg Graf, Hessens Trainer des Jahres, hat nicht nur Behrenbruch und den nachwachsenden Jan-Felix Knobel, der in diesem Jahr erstmals deutscher Zehnkampfmeister wurde, von der Pieke auf betreut, sondern auch Carolin Schäfer (beide Eintracht Frankfurt), die als U-20 Welt- und Europameisterin genauso wie Knobel die reele Chance hat, im Konzert der Großen künftig ein Wörtchen mitreden zu können. rosa, Nov. 09      




Frankfurter Sportlerehrung


Rund 350 Athletinnen und Athleten aus 35 Sportarten sind im Rahmen des "Frankfurter Abends des Sports" in der Jahrhunderthalle in Höchst für ihre Leistungen ausgezeichnet worden. Voraussetzung für eine Berücksichtigung bei dieser Ehrung ist nicht nur der Umstand, dass die Sportler für einen Frankfurter Verein starten müssen. Binnen  der vergangenen zwei Jahre mussten sie entweder einen nationalen Meistertitel gewonnen haben oder bei Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen teilgenommen haben.

Große Pläne für Berlin


Zu den Geehrten gehörte natürlich Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt). Die Halleneuropameisterin im Hochsprung versprach dem Publikum, bei der im Sommer bevorstehenden Weltmeisterschaft in Berlin genauso selbstbewusst auftreten zu wollen wie zuletzt in Turin. Auch Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler (ebenfalls Eintracht) betonte, dass sie ihren 2007 in Osaka gewonnen Titel in ihrer Heimatstadt verteidigen wolle. Zu den im Rampenlicht stehenden Sportlern zählte außerdem Handicap-Radsportler Klaus Lungershausen (Mars-Rotweiß), die Rollstuhlbasketballerin Nora Schratz, die bei den Paralympics in Peking die Silbermedaille gewonnen hatte oder auch die Fußballerinnen des amtierenden Deutschen Meisters, 1.FFC Frankfurt, unter den sich auch zahlreiche Weltmeisterinnen von 2007 befinden. rosa, März 2009    
    

  



Birgit Prinz bei FIFA-Gala in Zürich ausgezeichnet

Für die Spielfüherin des deutschen Fußballnationalteams ist es schon quasi Routine,  bei der Ehrung der weltbesten Spieler und Spielerinnen mit dabei zu sein. Nachdem die zweifache Weltmeisterin vom 1.FFC Frankfurt  von Nationaltrainern und Kapitänen in den Jahren 2003 bis 2005 selbst  dreimal hintereinander zur Weltfußballerin des Jahres gewählt worden war, hat sie sich diesmal  hinter der Brasilianerin Marta (Umea IK) einmal mehr als Zweite platziert. "Marta hat absolut verdient gewonnen. Sie hat ein tolles Olympia-Turnier gespielt", kommentierte Prinz den deutlichen Vorsprung der Silbermedaillengewinnerin von Peking. rosa,  Januar 2009




Ariane Friedrich ist zweitbeste Leichtathletin

Die 24 Jahre alte Frankfurter Hochspringerin ist von der Fachzeitschrift Leichtathletik und dem DLV-Internetportal "leichtathletik.de" zur zweitbesten deutschen Leichtathletin 2008 gewählt worden. Friedrich, die ihre Bestmarke im vergangenen Jahr zuerst auf 2 Meter und dann - "step by step" - bis auf 2,03 Meter hochgeschraubt hatte, wurde nur von der Marathonläuferin Irina Mikitenko (SG Wattenscheid) übertroffen, die 2008 die Marathons in London und Berlin gewonnen hatte und in 2:19,19 Stunden so schnell war wie in diesem Jahr keine andere Frau auf der Welt.  rosa, Januar 2009

 

 
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