Hambüchen ist Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen

Hambüchen ist Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen

Hambüchen ist Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat Fabian Hambüchen Ende September zum Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen ernannt. Der aus Wetzlar stammende Reck-Olympiasieger von Rio de Janeiro 2016 stehe „wie kein Zweiter“ für den Erfolg der Stiftung, die vom Landessportbund Hessen und der Hessischen Landesregierung getragen wird, sagte Bouffier bei der feierlichen Ernennung. Die Stiftung Sporthilfe Hessen, 2001 ins Leben gerufen, hatte den heute 30-Jährigen bereits als jungen Turner unterstützt. „Sie half Fabian Hambüchen dabei, von einem hoffnungsvollen hessischen Nachwuchsturner zum Aushängeschild des deutschen Turnsports zu werden. Es ist schön, ihn als Botschafter für die lohnenswerte Sache gewinnen zu können“, betonte Bouffier. Das sah auch Prof. Dr. Heinz Zielinski, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen, so: „Fabian Hambüchen ist einer der populärsten Spitzensportler, den wir in Hessen je hatten. Mit seiner großen Verbundenheit zu unserem Bundesland, seiner Offenheit für jede Art von Sport und seinem hohen Bekanntheitsgrad ist er das perfekte Aushängeschild für unsere Stiftung.“ Auch Fabian Hambüchen selbst merkte man die Lust auf sein neues Amt an: „Ich freue mich sehr auf meine neue Rolle als Botschafter der Stiftung Sporthilfe Hessen. Dadurch habe ich selbst die Gelegenheit, einen Beitrag zur optimalen Förderung der hessischen Nachwuchs-und Spitzensportler zu leisten. Diese Unterstützung habe ich selbst jahrelang als aktiver Athlet erfahren“, bestätigte Hambüchen.

Mehr als 700 geförderte Athleten

Damit war er absolut nicht alleine: Mehr als 700 Athletinnen und Athleten hat die Stiftung Sporthilfe Hessen seit ihrer Gründung 2001 gefördert – vom talentierten Nachwuchs- bis zum erfolgreichen Spitzensportler wie eben Hambüchen. „Zu sehen, wie sich junge Sportler entwickeln und sie auf ihrem Weg in die nationale und internationale Spitze zu begleiten, ist eine sehr erfüllende Aufgabe“, sagte der Vorstandsvorsitzende Zielinski im Beisein zahlreicher Mitglieder des „Hessenteams“. Unter ihnen waren etwa die erfolgreichen hessischen Rollstuhlbasketballerinnen, die bei der Weltmeisterschaft im August Bronze mit der Nationalmannschaft geholt hatten. Blumen gab es auch für Jacqueline Orth (SGi Mengshausen), frischgebackene Weltmeisterin und Weltrekordhalterin im Liegendschießen (Team) über 50 Meter.

Spitzensport beginnt an der Basis!

„Mit dem ,Hessischen Weg‘ wollen wir unseren Nachwuchs künftig noch gezielter fördern – durch zusätzliche Mittel, etwa für leistungssporttragende Vereine, aber auch durch eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen. Der Olympiastützpunkt Hessen und das Haus der Athleten spielen hier eine wichtige Rolle – und eben die Stiftung Sporthilfe Hessen“, machte Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller deutlich. Denn diese unterstützt Nachwuchs- und Spitzensportler, die für hessische Vereine am Start sind, beispielsweise mit Zuschüssen zu Internats-, Fahrt- oder  Trainingslagerkosten. „Sportlicher Erfolg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagte Müller. Um diese Unterstützung auch in Zukunft zu ermöglichen, so der VorstandsvorsitzendeZielinski, sei die Stiftung auf Spenden von Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen angewiesen. „Ein Botschafter wie Fabian Hambüchen ist deshalb enorm wichtig, um auch künftig talentierte Sportler fördern zu können.“

Isabell Boger