Vorstand | Stiftung Sporthilfe Hessen

Vorstand

Vorstand

Der Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen besteht aus bis zu acht Mitgliedern. Jeweils bis zu vier Vertreter/-innen werden von dem für Sport zuständigen Ministerium und dem Landessportbund Hessen berufen und ggf. auch abberufen.

Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorstandsvorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.

Aufgaben des Vorstandes 

Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten der Stiftung. Zu seinen Aufgaben gehören neben der Beratung sportfachlicher Themen insbesondere die Beschlussfassung über den Haushaltsplan und die Jahresrechnung, die Berufung des Gutachterausschusses, die Anlage des Stiftungsvermögens und die Verteilung der Stiftungserträge sowie die Bewilligung von Förderanträgen.

Mitglieder des Vorstands

    Prof. Dr. Heinz Zielinski

    Vorstandsvorsitzender

    Nach seinem Magisterexamen schlug Prof. Dr. Heinz Zielinski eine wissenschaftliche Berufskarriere ein. Er promovierte, habilitierte sich und lehrte später als Hochschulprofessor Public Management. Bis 2014 war Prof. Dr. Heinz Zielinski Ministerialdirigent im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Zu seinen zahlreichen Ehrenämtern gehören außer dem Vorsitz der Stiftung Sporthilfe Hessen auch der Vorsitz des Sportkreises Gießen und des Bildungswerks des Landessportbundes Hessen (in der Funktion als Vizepräsident des Landessportbundes Hessen) und die Beratertätigkeit bei „The Association for International Sports for all“. Der Reserveoffizier ist verheiratet, hat einen Sohn und blickt auf eine lange aktive Fußballerlaufbahn zurück. Er hat die Entwicklung der Stiftung seit Gründung wesentlich begleitet.

        Werner Koch

        Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

        Werner Koch ist seit August 2010 Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Gießen war der gebürtige Göttinger zwischen 1983 und 1987 Hauptsachgebietsleiter in der Präsidialabteilung beim Polizeipräsidenten in Frankfurt am Main. Ab 1987 war der verheiratete Familienvater in verschiedenen Positionen im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport tätig, unter anderem als Leiter des Ministerbüros sowie als Leiter der Zentral- und der Kommunalabteilung, bevor er 2010 zum Staatssekretär ernannt wurde. Parallel hierzu übernahm er im Jahr 2012 übergangsweise die Aufgaben des Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen. In seiner jetzigen Position setzt sich Koch unter anderem auch für die Belange des Sports in Hessen ein – allen voran für die Förderung von Vereinen und Verbänden sowie den Bau und die Instandhaltung von Sportanlagen. Als Staatssekretär macht er sich zudem für die verbesserte Förderung des Spitzensports in Hessen stark. Seit April 2016 ist er Vizepräsident der Sportklinik Frankfurt am Main. Aber auch persönlich bleibt er dem Sport treu und engagiert sich seit vielen Jahren im Lauftreff seiner Heimatgemeinde. Im Dezember 2015 wurde Werner Koch in den Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen berufen. Seit Juni 2018 ist Werner Koch stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Rheingau-Taunus.

            Lutz Arndt

            Im Jahr 2000 wurde der Vizepräsident Leistungssport, Lutz Arndt, zum Präsidiumsmitglied des lsb h gewählt. Er ist Vorsitzender des Landesausschusses Leistungssport (LAL), dem er seit 1995 als Mitglied angehört, und Vorsitzender des Leitungsstabes des Olympiastützpunktes Hessen sowie stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung sportlicher Talente an den hessischen Schulen. Im Vorstand der Stiftung Sporthilfe  Hessen setzt er sich für eine effektive Nachwuchsförderung ein. Der Jurist, Jahrgang 1940, wurde 1988 Präsidiumsmitglied des Hessischen Basketball Verbandes, den er von 1992 bis 2004 als Präsident führte. Arndt spielte aktiv und erfolgreich Basketball. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

                Herbert Hans Grüntker

                Herbert Hans Grüntker ist seit Oktober 2015 Vorsitzender des Vorstands der Helaba. Seinen Berufsweg begann der Diplom-Kaufmann im Jahr 1982 bei der BHF-Bank in Frankfurt. Nach seiner Station als Hauptabteilungsleiter Kapitalanlagen bei den Barmenia-Versicherungen in Wuppertal setzte Grüntker seinen beruflichen Werdegang bei der Helaba fort. Dort übte er zwischen 1993 und 2005 verschiedene Funktionen aus, zuletzt leitete er als Generalbevollmächtigter das Asset Management. Im Jahr 2005 wechselte Grüntker als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands zur Frankfurter Sparkasse. 2007 übernahm er dort den Vorstandsvorsitz. Grüntker ist gebürtiger Frankfurter, verheiratet und hat zwei Kinder. Dem Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen gehört Grüntker seit Oktober 2015 an.

                    Ann Kathrin Linsenhoff

                    Neben vielen Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften fand die sportliche Karriere der Dressurreiterin ihren Höhepunkt bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul  mit der Mannschafts-Goldmedaille. Die Veterinärmedizinerin wurde 2011 für ihre Verdienste im sozialen Bereich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstorderns der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2002 gründete die Mutter einer 7-köpfigen Patchwork-Familie ihre eigene Stiftung unter dem Dach von UNICEF und unterstützt u.a. Bildungs- und Gesundheitsprojekte im Irak, in Kairo, Kambodscha und im Süd-Sudan. 2014 kam die deutschlandweit tätige Linsenhoff-Stiftung hinzu, die sich für Integration und Bildung für Kinder, Jugendliche und Frauen einsetzt. Seit 2016 ist sie Mitglied im Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen.

                        Helmut Meister

                        Für die Finanzen des Landessportbundes Hessen ist der frühere leitende Mitarbeiter einer Technik-Firma zuständig. Er ist seit 1990 Mitglied des Präsidiums. Seine Bezeichnung: „Präsidiumsmitglied für Finanzmanagement“. Lange war er als Fußballer aktiv. Heute zählt das Wandern und Tennisspielen zu den Hobbys des Vorsitzenden des Sportkreises Schlüchtern (32 Jahre) und Stellvertretendem Vorsitzenden des Sportkreises Main-Kinzig e.V. (seit Mai 2013). Helmut Meister ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

                            Jens-Uwe Münker

                            Jens-Uwe Münker ist seit 1. Juni 2015 Leiter der Abteilung Sport im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Der Volljurist war nach seinem Studium in Gießen zunächst als Rechtsanwalt und danach viele Jahre im Sportmanagement tätig. Von 2001 bis 2008 war er stellvertretender Geschäftsführer und Justitiar beim Hessischen Fußballverband in Frankfurt. Danach leitete er zwischen 2008 und 2015 zunächst als Prokurist und seit 2010 als Geschäftsführer Organisation den Fußballzweitligisten FSV Frankfurt. Während dieser Zeit war der gebürtige Fuldaer als Vorsitzender der Kommission „Integration und Gewaltprävention“ im Hessischen Fußballverband ehrenamtlich aktiv und ist zudem langjähriges Mitglied der DFB-Kommission „Prävention und Sicherheit“. In seiner Jugend war er als Schiedsrichter im Amateurfußball und in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten auf Vereinsebene tätig. Jens-Uwe Münker lebt in Oberursel, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seine sportlichen Hobbies sind Skifahren und Mountainbiken.