Fördermaßnahmen

Fördermaßnahmen

Mit folgenden Maßnahmen unterstützt die Stiftung Sporthilfe Hessen  Nachwuchs- und Spitzensportlerinnen aus Hessen:

Maßnahmen zur sportlichen Leistungsförderung, z.B.:

  • Zuschüsse für die Teilnahme an Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen
  • Fahrtkostenzuschüsse bei besonders hohen Aufwendungen zum täglichen Training
  • Zuschüsse zu Unterbringungskosten in Internaten

Maßnahmen im Rahmen der sportmedizinischen Betreuung, z.B.:

  • Zuschüsse zu sportärztlichen Untersuchungen und Leistungsdiagnostik
  • Zuschüsse für die sportmedizinische physiotherapeutische und sportpsychologische Betreuung und sportpsychologische Betreuung. Die Antragsstellung muss mit dem Olympiastützpunkt Hessen abgestimmt werden.

Maßnahmen zur schulischen und beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, z.B.:

  • Förderung von Nachhilfe- und Nachholunterricht
  • Studienbeihilfen
  • Lohnersatzleistungen
  • Zuschüsse zu Qualifizierungsmaßnahmen

Unterstützung bei sozialen Härten, die insbesondere durch die Ausübung des Leistungssports entstanden sind, z.B.:

  • Regelmäßige Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts.

Zuschüsse für Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen

Die Stiftung kann in begründeten Einzelfällen Zuschüsse für Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen gewähren.

  • Für A- / B- und C-Kader Athletinnen und Athleten in Höhe von bis zu 50 Prozent der Eigenbeteiligung.
  • Für D-/C-Kader Athletinnen und Athleten in Höhe von bis zu 40 Prozent der Eigenbeteiligung.
  • Für D-Kader Athletinnen und Athleten sowie Kaderathletinnen und Kaderathleten aus Sportarten der World Games in Höhe von bis zu 25 Prozent der Eigenbeteiligung.

Eine entsprechende Bescheinigung des Landes- oder Spitzenfachverbandes über die Höhe der Gesamtkosten und die Höhe der Eigenbeteiligung ist dem Antrag beizufügen.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorien 1, 2. In der Förderkategorie 3 ausschließlich für die Teilnahme an Europa- oder Weltmeisterschaften)

Fahrtkostenzuschüsse

Bei besonders hohen Aufwendungen für Fahrten zum täglichen Training kann ein individuell festgelegter Fahrtkostenzuschuss gewährt werden. Dem Antrag ist eine detaillierte individuelle Trainingsplanung beizufügen.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorien 1 und 2)

 

Zuschüsse zu Unterbringungskosten in Internaten

Die Unterbringungskosten für Internatsbewohner können mit einem Betrag von bis zu 250,- EUR im Monat bezuschusst werden und richten sich nach der Höhe der Eigenbeteiligung der Kosten zur Unterbringung im Internat.

  • Eigenanteil bis zu 200,- € Förderung bis zu 100,- €
  • Eigenanteil bis zu 350,- € Förderung bis zu 150,- €
  • Eigenanteil bis zu 500,- € Förderung bis zu 200,- €
  • Eigenanteil über 500,- € Förderung bis zu 250,- €

Maßgeblich ist die Mitgliedschaft und Startberechtigung für einen hessischen Verein und die Kaderzugehörigkeit zu einem Landes- oder Bundeskader. Kosten für Internatsaufenthalte außerhalb Hessens können dann in gleicher Weise bezuschusst werden, wenn die Unterbringung in einem hessischen Internat aus sportfachlichen Gründen nicht möglich ist.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorien 1,2 und 3.)

 

Zuschüsse für sportmedizinische, physiotherapeutische, sportpsychologische Betreuung sowie Ernährungsberatung

Für über das übliche Maß hinausgehende Maßnahmen der Verbände im Bereich der Sportmedizin, der Physiotherapie, der Sportpsychologie oder der Ernährungsberatung können individuelle Hilfeleistungen gewährt werden. Die Antragsstellung muss mit dem Olympiastützpunkt Hessen abgestimmt werden.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorien 1 und 2)

 

Berufs- und ausbildungsbegleitende Förderung

  • Nachhilfeunterricht: Im Falle akuter schulischer Probleme, die die Versetzung gefährden, kann Nachhilfeunterricht zu einem Stundensatz von 15 EUR gefördert werden.
  • Nachholunterricht: Zum Ausgleich schulischer Fehlzeiten, die durch längere Wettkampf- und Trainingsaufenthalte oder durch Sportverletzungen verursacht worden sind, kann auch ohne akut drohende Nichtversetzung Nachholunterricht zu einem Stundensatz von 15 EUR gefördert werden.
  • Studienbeihilfen: In begründeten Einzelfällen können hessische Athletinnen und Athleten der Bundeskader Studienbeihilfen beantragen. Grundsätzlich ist dabei Voraussetzung, dass der Athlet BaföG-Empfänger ist oder war. Die Unterstützung kann in Form eines Zuschusses gewährt werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: – Das Studium konnte aus sportlichen Gründen nicht innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden, wodurch die BaföG-Förderung ausgelaufen ist. – Die Höhe der BaföG-Förderung reicht nicht aus, um die studien- und sportbezogenen Aufwendungen finanzieren zu können.
  • Zuschüsse für Lohnersatzleistungen: Ergänzend zu den Förderleistungen der Stiftung Deutsche Sporthilfe kann in Absprache mit dem Arbeitgeber bei Reduzierung der Arbeitszeit zur Vorbereitung auf Europa-, Weltmeisterschaften und Olympische Spiele ein Zuschuss zum notwendigen Lohnersatz geleistet werden.
  • Qualifizierungsmaßnahmen: Für die Finanzierung von zentralen Qualifizierungsmaßnahmen, die in erster Linie der beruflichen Weiterbildung dienen, können Zuschüsse gewährt werden, sofern diese Maßnahmen nicht direkt von der Stiftung durchgeführt werden.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorie 1 und 2. Im Fall von Nachhilfe- bzw. Nachholunterricht auch für Förderkategorie 3)

 

Zuschüsse für Materialkosten

In besonders materialaufwendigen Sportarten können in Einzelfällen Zuschüsse für die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen und Materialkosten gewährt werden. Die Festlegung der Fördersumme erfolgt nach Einzelfallprüfung.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorie 1 und 2)

 

Sozialbeihilfe

In besonders begründeten Fällen kann die Stiftung Sporthilfe Hessen eine Hilfe zur Sicherung des täglichen Lebensbedarfs gewähren. Die Festlegung der Förderhöhe erfolgt nach Einzelfallprüfung, wobei die besondere Förderungswürdigkeit durch den zuständigen Landesfachverband dargelegt werden muss.

(Dies gilt insbesondere für Athleten/-innen der Förderkategorie 1, 2 und 3)